Plattform Mobilität
                          Saar-Lor-Lux e.V.

Pressemitteilungen 2020

PM 08.07.2020 - Grenzüberschreitende Revitalisierung der Niedtalbahn

Sehr geehrte Damen und Herren

Sobald in Bouzonville ein Fahrdienstleiter seinen Dienst antritt, kann die Strecke (Niedtalbahn) im Personen- und Güterverkehr genutzt werden. (Am Karfreitag funktioniert das mit dem Sonderzug Dillingen - Bouzonville ja auch)

Daher tritt die Plattform Moblität dafür ein, einen Probebetrieb im SPNV auf der Niedtalbahn bis Bouzonville einzurichten. Bis die Regionalisierungsmittel evtl. für andere reaktivierte Bahnstrecken eingesetzt werden müssen, kann sofort (nach Lösung Problem Fahrdienstleiter Bouzonville) der SPNV auf der Niedtalbahn von Niedaltdorf bis Bouzonville verlängert werden.

Im Schreiben an den Eurodistrict Saar-Moselle wird in bezug auf die Niedtalbahn (wieder) ein falscher Eindruck erweckt.

Die Niedtalbahn (Infrastruktur) ist grenzüberschreitend vorhanden weder stillgelegt, noch betrieblich gesperrt.

Daher steht hier das Wort Reaktivierung eher für eine Bestellung des SPNV und es muss auch kein Wert über 1,0 erreicht werden, weil aktuell keine GVFG Mittel benötigt werden.

Die Streckeninfrastruktur ist betriebsbereit.

Die Strecke ist sofort nutzbar, auch für Güterzüge, einziger derzeitiger Hinderungsgrund ist das Fehlen eines Fahrdienstleiters in Bouzonville.

Die Strecke ist auf deutscher Seite bis zur Landesgrenze saniert, neue Gleise, Schwellen und Oberbau, auch in Frankreich ist die Strecke vor wenigen Jahren saniert worden, ebenfalls neue Gleise, Schwellen und Oberbau.

Nur der Bereich in Frankreich zwischen Landesgrenze Guerstling und dem Bahnübergang Guerstling D65 muss auf ca. 600 Metern saniert werden, ebenso im Einfahrbereich des Bahnhofs Bouzonville.

Die Talbrücke in Niedaltdorf (Viadukt Niedaltdorf) ist befahrbar, muss aber in den nächsten Jahren saniert werden.

Diese Sanierung hat aber im eigentlichen Sinne nichts mit der Revitalisierung zu tun, sondern gehört zum "normalen" Arbeitsprogramm von DB Netz, hier müssten eigentlich eigene Mittel oder LuFV Mittel eingesetzt werden.

Der Verdacht liegt nahe, dass DB Netz die Sanierung so lange hinauszögert, bis die Finanzierung vom Bund übernommen wird oder die Strecke stillgelegt wird.

Hier trägt aus das Saarland und MWAEV Verantwortung grenzüberschreitende Bahnstrecken zu erhalten und zu stärken, gerade in Bezug auf die Großregion und die Frankreichstrategie.

Die Plattform Mobilität macht auch gerne mit Interessierten einen vor Ort Termin an der Niedtalbahn, ein persönlicher Eindruck kann nie schaden........!

Viele Grüße Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux - Erhard Pitzius

 


PM 02.07.2020 Saarschleifenbus

Die Plattform Mobilität zeigt sich verwundert, dass ein wunderbares Fahrplanbuch vom Landkreis Merzig und der ARGE Busgesellschaft herausgegeben wurde, die darin enthaltenen Fahrten aber anscheinend nicht mit der Realität und der Saarfahrplan App oder dem DB Navigator übereinstimmen.
Besonders die Anbindung des Saarländischen Erkennungssymbols, die Saarschleife, ist nach aktuellem Saarfahrplan und DB Navigator an Samstagen und Sonntagen nicht zu erreichen, obwohl das Fahrplanbuch die Line 255 als Saarschleifenbus ausweist. (Fahrzeit Ostern bis 03. Oktober)
Fahrgäste, die die Verbindung nutzen wollten, warteten schon vergebens am Bahnhof Mettlach.

Auf der Web Seite der ARGE hat es der Kunde schwer, zwischen Regelfahrplänen und Corona Fahrplänen zu unterscheiden.
Gerade jetzt, wo die Tourismuszentrale des Saarlandes den Mut gefunden hat, Touristische Ziele mit der Anreise per Bahn zu bewerben, ist es bedauerlich, dass am Wochenende die Saarschleife (Cloef, Baumwipfelpfad, Therme und Atrium) nicht per ÖPNV zu erreichen ist.
Im Saarfahrplan des SaarVV werden in Orscholz "Haltestelle Cloef" folgende Buslinien ausgewiesen:
155 - 158 - 159 - 207 - 210 - 250 - 252 - 261 - 262- 265
Aktueller Stand 155 ► fährt die Haltestelle nicht mehr an // 158 und 159 sind Busse des Luxemburg Verkehrs, die im Binnenverkehr des Saarlandes nicht mehr genutzt werden dürfen.
207 ► Schülerverkehr Wadern ◄ ► 210 im Fahrplanbuch nicht enthalten ◄ ► 250 nur Montag - Freitag ◄ ►252 fährt die Haltestelle nicht (mehr) an - Montag bis Freitag nur an Schultagen ◄ ► 261 fährt Haltestelle nicht mehr an - Montag bis Freitag nur an Schultagen ◄ ► 262 fährt Haltestelle nicht mehr an // Samstag + Sonntag als Anruflinientaxi mit Vorbestellung 60 min. vor Fahrtbeginn ◄ ► 265 Nur an Schultagen und mit riesigen Taktlücken
Alleine schon dieser Blick auf eine Haltestelle zeigt wie chaotisch sich der Busverkehr darstellt.
Die Plattform Mobilität hatte vor 14 Tagen schon über die Haltestelle Besch Ortsmitte/B419 berichtet, auch dort ist nicht erkennbar ob und wenn, welche Busse dort halten.
Auch die Daten des SaarVV (SNS) und die der ARGE Busverkehr Merzigklaffen weit auseinander.
Bleibt die Frage im Raum, ist es schlechte Kommunikation, Unvermögen, Chaos oder schon arglistige Täuschung des Kunden.
(Zu) Viele Buslinien machen den ÖPNV unübersichtlich und für den Fahrgast nicht nachvollziehbar, der Eindruck entsteht, man möchte es dem Kunden so schwer wie möglich machen, klappt ja auch meistens, wenn man sich die Fahrgastzahlen im ÖPNV (Busbereich) betrachtet.
Trotz der schlechten Fahrgastzahlen im Busbereich und der Kleinstaaterei im Saarland, möchten einige die Busverkehre noch weiter ausbauen und Bahnstreckenreaktivierungen verhindern.
Aber schon heute zeigt es sich, dass der ÖPNV im Saarland ohne eine starke Schiene zum Untergang verurteilt ist, daher die Schiene stärken, auch in der Fläche und die Busverkehre neu ordnen und auf die Schiene abstimmen.
Nur ein grundlegend neues Gesamtkonzept ÖPNV/SPNV kann im Saarland eine Mobilitätswende bewirken.
Die Plattform Mobilität möchte die Busverkehre weder abschaffen noch schwächen sondern reformieren.
Neue Bussysteme, egal ob ON DEMAND / selbstfahrend oder herkömmlich, müssen die Quartiere/Wohngebiete,  Arbeitsplätze und touristische Ziele (auch Einkaufen/Stadtbummel/Kino/Theater) anbinden und möglichst die Fahrgäste über kurze Entfernungen zum nächsten Bahn-Knoten, in einigen Fällen auch Bus-Knoten bringen.
Dies funktioniert aber nur mit klaren Linienführungen, einem guten Grundangebot (auch an Sonn- und Feiertagen) und einer funktionierenden Anschlusssicherung und Taktung.
Mit freundlichen Grüßen
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )
Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.




PM - 10.06.2020

Nachtragshaushalt - 50 Millionen Euro für Mobilität, vor allem den ÖPNV.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/der-nachtragshaushalt-steht-saarland-gibt-zwei-milliarden-euro-aus_aid-51554183

Sehr geehrte Damen und Herren

50 Millionen Euro für Mobilität, vor allem den ÖPNV.

Sehr geehrte Anke Rehlinger, Sie haben es jetzt in der Hand den saarländischen ÖPNV/SPNV fit für die Zukunft zu machen.

Die Plattform Mobilität war am Nachmittag des 08.06.2020 auf Visite am Saarbrücker Hbf., die Züge waren voll, egal ob SÜWEX oder die RB aus Pirmasens.

Der SPNV ist und soll auch das Rückgrat des saarländischen ÖPNV bleiben.
Neue Bundesmittel durch Erhöhung der Regionalisierungsmittel und z.B. des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes bringen weitere Spielräume auch für Bahnstreckenreaktivierungen und Bestellungen von Verkehrsleistungen auf der Schiene.
Mit einem Paket von 50 - 60 Millionen € verteilt auf 10 Jahre können Alle im VEP Saarland genannten Bahnstrecken reaktiviert werden, bei einem Volumen von 100 Millionen auf 10 Jahre verteilt kann die S_Bahn Saarland an den Start gehen und nicht nur Vision bleiben.
Frau Rehlinger nun gilt es zu handeln, Worte wurden schon viele gesprochen und es wurde schon viel Papier beschrieben und bedruckt!

Der VEP läuft im Oktober vier Jahre, nun muss gehandelt werden und der Nachtragshaushalt bietet eine Grundlage dafür.

Und ein Satz, der uns seit Jahren begleitet, muss nun endlich aus dem Sprachschatz des MWAEV unter Anke Rehlinger gestrichen werden: " Oh, Sie wissen doch, dafür haben kein Geld".

Aber der Wille muss vorhanden sein den ÖPNV zu reformieren, im Busbereich ist noch mehr zu tun, wir müssen hier endlich die Kleinstaaterei im (kleinen) Saarland überwinden und die Busverkehre neu ordnen.

Eine Tarifreform, eine starke Bahn, auch in der Fläche und ein intelligentes Buszubringersystem aus und in die Quartiere und Gewerbe-(Industrie) gebiete, das sind die Perspektiven für die Zukunft.

Dazu noch eine bessere Politik für Radverkehr und Fußgänger, damit das Saarland Vorreiter in Sachen Mobilitätswende werden kann.

Tun wir es, gerne gemeinsam, um den saarländischen ÖPNV und SPNV und das Saarland fit für die Zukunft zu machen.

Die Plattform Mobilität begrüßt und unterstützt die Aktivitäten der Gemeinde Losheim ausdrücklich.

Die Plattform Mobilität steht im dauernden Kontakt mit Vertretern der Gemeinde Losheim.
Wir haben auch verschiedene Vorschläge für den Betrieb ausgearbeitet.
Das Saarland möchte langfristig die RB 70 von Merzig bis nach Losheim verlängern und dann als S-Bahn/S11 Losheim - Kaiserslautern betreiben.
Bevor aber das S-Bahn Konzept des Landes umgesetzt wird (10-15 Jahre oder überhaupt) sollte über einen Pendelverkehr zwischen Niederlosheim und Merzig nachgedacht werden.

Die S-Bahn Lösung hat auch einen entscheidenden Nachteil.
In diesem Konzept ist kein weiteres Fahrzeug vorgesehen (Ausnutzung der Standzeit in Merzig), das ermöglicht aber nur einen Umlauf zwischen Kaiserslautern nach Losheim, eine Anbindung von weiteren Haltepunkten in Losheim, Niederlosheim oder Dellborner Mühle wäre dann nicht möglich.
Außerdem ist für die S_Bahn Variante eine teuere Elektrifizierung der Strecke vorgesehen.

Der Güterverkehr sollte möglichst schnell wieder aufgenommen werden und Förderungen nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz in Erwägung gezogen werden, auch die Gleisanschlussförderung kann hier greifen.

Wenn der Wert der Nutzen-Kosten Untersuchung weiter bei 1,0 und höher bleibt, dann wird die Reaktivierung durch den Bund (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) zwischen 70 und 90 Prozent gefördert.

Das MWAEV unter Anke Rehlinger muss die Züge zwischen Merzig und Losheim (Niederlosheim) bestellen und nicht die Gemeinde, denn das Land zahlt ja auch die Saarbahnzüge im Köllertal zwischen Etzenhofen und Lebach, also dort wo nach EBO Eisenbahnbetriebsordnung gefahren wird.
Auch hier ist nicht (mehr) DB Netz Eigentümer und Infrastrukturunternehmen sondern die Saarbahn.

Auch zwischen Brebach und Saargemünd bestellt das Land (ZPS) die Saarbahnzüge und bezahlt den Verkehr, weil auch hier nach EBO gefahren wird.
Im geplanten S-Bahn Netz ist ja auch Land der Besteller der Verkehre.

Der finanzielle Anteil der Gemeinde und des Landes wird sich dann überwiegend auf die Sanierung der Bahnübergänge beziehen. Hier schreibt das Eisenbahnkreuzungsgesetz eine Aufteilung der Kosten vor, auch bei NE Bahnen (Nicht bundeseigenen Eisenbahnen).
Hier ist der Anteil der Gemeinde Losheim natürlich höher, weil die Gemeinde auch Eisenbahninfrastrukturunternehmen ist (1/3 der Kosten), zusätzlich muss die Kommune bei Gemeindestraßen zahlen.
Das Land muss bei Landstraßen 2/3 zahlen (1/3 Eisenbahninfrastrukturunternehmen).

Bei einer Reaktivierung im Schienenpersonennahverkehr müssen natürlich sämtliche Bahnhaltepunkte barrierefrei ausgebaut werden.

Ausbau der Radwege gefordert - Plattform Mobilität fordert Zusammenarbeit aller Umweltverbände - 22.05.2020

SR Saartext: Ausbau der Radwege gefordert!

Sehr geehrte Damen und Herren und Redaktionen,

Nur fordern ist zu wenig, die Verbände VCD und ADFC Saarland fordern nun schon seit Jahren, passiert ist nicht viel, nun müssen Taten geschehen. 

ADFC, VCD, BUND macht doch mal Nägel mit Köpfen. In Saarbrücken gibt es einen VEP, auch in Völklingen und St. Ingbert.

Durchforstet doch dort mal die vorgeschlagenen Maßnahmen und wenn sich welche als geeignet zeigen, dann pocht auf die Umsetzung und zwar für Radwege die dauernd bleiben.

Macht mal ordentliche Vorschläge über Linienführungen und erarbeitet Pläne und Routen und wenn´s geht nicht an Straßen sondern getrennt vom Autoverkehr.

Setzt Euch mal hin und erarbeitet ein Rad/Fuß/ÖPNV Konzept, auch gerne mit Unterstützung der Plattform Mobilität und anderen Vereinen und Organisationen.

Warum nur temporäre Radwege? Die Mobilitätswende darf doch nicht nur auf die Corona Zeit heruntergebrochen werden.

Die Plattform Mobilität hat schon verschiedene Radwege im Blick, deren Ausbau das Radfahren weitaus sicherer und attraktiver macht.

Zwischen Völklingen und Saarbrücken gibt es schon eine gute Radwegverbindung, das Problem zur Uni ist die Stadtdurchfahrt in Saarbrücken.

Hier muss aber ein Gesamtkonzept her und kein Flickwerk, wie in den letzten Jahren.

Das Auto muss Fläche an Radfahrer, Fußgänger aber auch an den ÖPNV abgeben. (Busspuren).

Nur ein Gesamtkonzept Fuß/Rad/ÖPNV kann die Mobilitätswende bringen, hier sollten die Verbände nicht die ökologischen Verkehre gegeneinander ausspielen.

Die Forderung nach Radschnellwegen ist leicht gestellt, hier vergisst Mancher aber, dass Radwegschnellwege gewisse Mindestkriterien erfüllen müssen. (Mindestbreite - Belag - Beleuchtung - Winterdienst).

Es gibt schon vorhandene gut ausgebaute Radwege, meist aber außerhalb der Ortslagen. So kann man zum Beispiel von Altforweiler oder Überherrn zum Saarradweg bei Wadgassen fahren, meist ohne parallelen Autoverkehr.

Ein weiterer Radweg befindet sich im Ellbachtal zwischen Saarwellingen und Saarlouis-Roden.

Problem dort ist die Routenführung bis um Hauptbahnhof Saarlouis.

Auch zwischen Heusweiler - Püttlingen und Völklingen lässt sich gut Radfahren, leider beginnen die Probleme an der Stadtgrenze von Völklingen.

Solche Routen müssen katalogisiert werden, später ausgebaut und auch beworben werden.

Außerhalb der Bebauung gibt es viele gute Radverbindungen, Probleme müssen meist in den Gemeinden und Städten gelöst werden und es bedarf einer Radweginitiative im kommunalen Bereich.

Der 1. Radgipfel des MWAEV in der Kongresshalle fand am 15.02.2019 statt, schöne Worte und Präsentationen und seither hat sich nicht mehr viel getan.

Wir brauchen im Saarland keine Redner, sondern Akteure die anpacken, Routen erkunden, Pläne aufstellen und am Thema dranbleiben.

Die Mitnahme von Rädern in den Zügen muss verbessert werden, auch die Reaktivierung der im VEP Saarland untersuchten Bahnstrecken muss umgesetzt werden.

An allen Bahnhöfen und Bahnhaltepunkten braucht es sichere und wetterfeste Abstellmöglichkeiten für Räder.

Ebenso müssen an zentralen Bushaltestellen Abstellmöglichkeiten für Räder installiert werden.

Nur mit einem Gesamtpaket kann die Mobilitätswende gelingen und hier müssen Alle an einen Tisch, so der Vorschlag der Plattform Mobilität.  

Mit freundlichen Grüßen

Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )

Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.

Niedtalbahn

Neuer Stand Mai 2020 ► Immer noch SEV auf der Niedtalbahn, die Anzeigen im Navigator und in der App funktionieren.

Neuster Stand 29.04.2020 ► der SaarVV weist auf der App und dem Saarfahrplan den SEV aus. Im DB Navigator ist noch keine Aktualisierung vorhanden, ebenso bei der Reiseauskunft der DB.

PM - Plattform Mobilität 26.04.2020

Stelle dir vor es ist Schienenersatzverkehr und (fast) Niemand weiß davon und das seit 23.03.2020

Wegen CORONA und der "geringen" Fahrgastzahlen hatte man seit 23.03.2020 den Schienenpersonenverkehr eingestellt.

Die Änderungen im Fahrplan:

Im Netz von DB Regio ab Montag, 23. März, null Uhr:

Die RB 77 (Dillingen – Niedaltdorf) entfällt. Stattdessen besteht Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Schienenerstzverkehr besteht zwar, anscheinend auch im Stundentakt, nur Niemand weiß was davon. (Busse wurden schon gesichtet)

Keine Daten weder im DB Navigator, noch in der SaarVVApp oder im Saarfahrplan vorhanden.
Der dynamische Zielanzeiger am Hp zeigt gibt nur den Hinweis sich im Internet zu informieren und gerade dort gibt es keinen Hinweis auf den Schienenersatzverkehr.

Der SEV Bus fährt den Hp Siersburg (Knoten Bus/Bahn) nicht an.

Am Hp Siersburg befindet sich zwar weit ab vom Fahrplanaushang ein Hinweis mit Karte des SEV aber ohne Fahrplan.

Wer der Karte folgt muss ca. 400 Meter zur Haltestelle Ortsmitte gehen.
Dort angekommen findet sich aber kein Hinweis auf den Schienenerstzverkehr und auch kein Fahrplan, nur der Plan der KVS.

In der App oder im DB Navigator wir auf den Rufbus im Saargau verwiesen, der ab Siersburg oder Gisingen die Fahrgäste nach Niedaltdorf bringen soll.
Der Rufbus muss aber mindestens eine Stunde vor Abfahrt bestellt werden.

Niedaltdorf: es gibt ein Hinweisschild, an welcher Haltestellt der Bus abfährt, also scheinbar nicht am Haltepunkt. An der genannten Haltestelle gibt es keinen Hinweis und keinen Fahrplan auf den Schienenersatzverkehr.

Ansonsten läuft ein elektronisches Band mit folgendem Text:

Fahrplanänderungen sowie Richtlinien über Mund- und Nasenabdeckung Im Internet!

Hemmersdorf: Der Bahnhof ist nicht zugänglich, an der Eingangstür hängen Informationen.

An der Haltestelle Ortsmitte findet sich kein weiterer Hinweis auf den SEV mehr, auch kein Fahrplan SEV nur der Fahrplan der KVS.

Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher ) Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.


Abriss der Hochwaldbahn Saarbrücker Zeitung 22.04.2020


Abriss der Hochwaldbahn - 31.03.2020

    

Entwicklung des Tourismusstandorts Bergwerk Reden- 16.02.2020

Die Plattform Mobilität fordert eine Erschließung im Sinne bergbaulicher Traditionen.


Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux fordert einen Fahrgastbeirat für den saarländischen Schienenpersonennahverkehr. 13.02.2020

 


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