Plattform Mobilität
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Aktuelles


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Plattform Mobilität vor Ort ► Perl-Besch am 05.06.2020

Am 05.06.2020 hatte die Plattform Mobilität einen Ortstermin in Perl-Besch.
Auf der Agenda stand die Barrierefreiheit und die Sicherheit des Bahnhaltepunktes Besch und die Verknüpfung zur Bushaltestelle Ortsmitte / B419.
Auf die Problematik des Bahnhaltes in Besch gehen wir separat ein.

 

Dis Bushaltestelle(n) Besch Ortsmitte /B419 bot einige negative Überraschungen.

1. Bushaltestelle als solche gekennzeichnet aber angezeigtes Verkehrsunternehmen (DB Bahn - Saarpfalzbus) bedient keine Verkehre mehr in der Region

2. Der ausgehänge Fahrplan stammt vom 09.12.2018 und vom einem Verkehrsunternehmen (ORN / DB) welches in der Region keine Strecken mehr bedient.

3. Es fehlen Hinweise welche Linie(n) die Haltestelle überhaupt noch bedient.

Daher die Frage; " Wird die Haltestelle noch von Regel-Buslinien und im Schülerverkehr bedient und wenn ja, welche Linien fahren die Haltestelle an"?

Eine weitere Frage stellt sich:" Wird die Haltestelle auch im Verkehr von und nach Luxemburg bedient"?

Bis zum Fahrplanwechsel wurde die Line 155 dort ausgewiesen.

Warum werden Haltestellen nicht auf dem neusten Stand gehalten ► Verkehrsunternehmen - Fahrpläne - Liniennummern?

Die Haltestelle Besch B419 ist selbst barrierfrei ausgebaut, die Anbindung und der Zugang ist entweder nicht barrierefrei oder nur bedingt barrierefrei.

Die Bucht in Richtung Perl ist aus Alt-Besch und dem Neubaugebiet nur über hohe Treppen erreichbar.

Einzig der Zugang zum Bahnsteig ist bedingt barrierefrei.

Die Bucht in Richtung Nennig ist primär auch nur über hohe Treppen zu erreichen, es gbt eine barrierefreie Möglichkeit entlang der viel befahrenen B419 mit teilweise Umwegen von 800m (Neubaugebiet) bis 1.000 Metern (Alt-Besch).

Die Bushaltestellen selbst und die Treppen sind beleuchtet, es fehlt aber die Beleuchtung am Verbindungsweg zum Bahnsteig und eine Beleuchtung des Umweges entlang der B419.

Die Gesamtsituation der Bushaltestelle ist mangelhaft, auch die Verknüpfung zum Bahnhaltepunkt ist unbefriedigend, besonders der Bahnsteig in Richtung Perl ist nur über Umwege erreichbar (Nicht ausgeschildert).

Hier sollte über eine Verlegung der Haltestellen in Verbindung mit einer Aufwertung des Bahnhaltepunktes Besch nachgedacht werden.

Vorrangig wäre es aber schön zu wissen, welche Linien dort verkehren und zu sehen, dass aktuelle Fahrpläne ausgehängt werden.

Wie sollen Bürger oder sogar Ortsfremde (Touristen) den saarländischen ÖPNV Nutzen, wenn es an Haltestellen keine aktuellen Informationen gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )



https://www.bund-rlp.de/service/presse/detail/news/neue-zuege-braucht-das-land/

Eine Lebensader für das Saarland, auch Heute noch // 160 Jahre Saarstrecke

Ab dem 26. Mai 1860 war die Saarstrecke Saarbrücken - Karthaus (Trier-West) durchgängig befahrbar.

Keramik, Kohle und Stahl konnten nun besser exportiert werden, Erze und Rohstoffe konnten nun per Bahn zu den Hütten befördert werden, denn die Saar als Verkehrsweg führte ja nach Lothringen, Straßen waren noch wenig ausgebaut.
Der Personenverkehr entwickelte sich erst etwas später, auch durch die Vergrößerung alter und die Abteufung neuer Bergwerke, sowie durch den Boom in der Eisenverhüttung kamen auch immer mehr Pendler ins Saartal.
Da die Saarstrecke auch in Richtung Ludwigshafen (Rheinschanze) per Bahn angebunden war, wurde eine Magistrale vom Rhein durch die (bayerische) Pfalz bis zur Mosel geschaffen.
Einige Bahnhöfe an der Saarstrecke waren schon bald zu klein (Völklingen / Fraulautern) ausgelegt, es folgten schon nach wenigen Jahrzehnten Neubauten, oft auch mit Verlagerung des Standortes entlang der Strecke.
Viele Industriebetriebe liegen auch heute noch an der Saarstrecke, besonders zwischen Mettlach und Saarbrücken und im Laufe der Jahrzehnte wurden viele Stichbahnen ausgehend von der Saarstrecke gebaut, ebenso auch Grubenanschlussbahnen.
Im Jahr 2020 wird darüber diskutiert einige Stichbahnen und Bahnstrecken wieder für den Personverkehr zu Reaktivieren (Primstalbahn / Bisttalbahn / Strecke Merzig - Losheim).
Denn nicht nur in der Natur gilt, ein starker Stamm braucht auch Äste und Zweige damit er überleben kann.
Eine Magistrale braucht Zulaufstrecken um auf Dauer eine Mobilitätswende einleuten zu können.
Zur Zeit werden Teile der Saarstrecke an ein Elektronisches Stellwerk angeschlossen, durch die Einführung eines Gleiswechselbetriebes wird die Kapazität der Strecke erhöht.
Die Plattform Mobilität wünscht der Saarstrecke (Bahnstrecke 3230) Saarbrücken - Karthaus viele weitere Jahre im Dienst als Verkehrsmagistrale, mit der Hoffnung verbunden, dass auch die Äste und Zweige wieder grün werden, damit das Gesamtwerk überleben kann.
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )
Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.

 


Der endgültige Rückbau der Hochwaldbahn hat begonnen. (Fotos: Christoph Bier)

Die Bahnstrecke 3231 wird nun Geschichte.

Das Teilstück Türkismühle - Landesgrenze RLP (Hermeskeil) wird zwischen Türkismühle und Nonnweiler-Bierfeld abgebaut und mit einem Radweg überbaut.

Obwohl die Strecke von Türkismühle bis Nonnweiler-Bahnhof mal zweigleisig war verweigerte sich die Kommunal- und Landespolitik der Möglichkeit, Radweg und Tourismusbahn (Nationalpark Hunsrück-Hochwald) parallel zu führen.

In Berlin wurden beim Umweltministerium Gelder aus dem Förderprogramm Umweltschutz durch Radverkehr beantragt.

Wenn diese 5 Millionen Euro fließen hat auch der Bund einen Anteil daran, mit Födergeldern für einen Radweg die Bahnstrecke vernichtet zu haben.

Eine Mobilitätswende hin zu ökologischen Verkehren sind anders aus.

Worte und Taten der Bundes- und Landespolitik liegen weit auseinander.


Plattform Mobilität vor Ort:

Am Samstag 14.03.2020 säuberte ein Team von T2SB und Plattform Mobilität die Strecke zwischen dem Bahnhof Woelfling in Richtung Sarreguemines. Mit dabei Nico Baumann, Ivie Pitzius und Erhard Pitzius


Ein Team des französischen Fernsehens TF1 kam am 09.02.2020 nach Bitche, um die Aktivitäten des Vereins T2SB zu dokumentieren und den Präsidenten des Vereins T2SB (Train Touristique Sarreguemines Bitche) Sonny Sadler zu interviewen.
Die gesamte Vereinsführung dankt den anwesenden Mitgliedern, die so freundlich waren, die Aktivitäten für den Bericht in Szene zu setzen.
  

Für die Plattform Mobilität mit dabei: Ivie und Erhard Pitzius

Kostenloser Nahverkehr in Luxemburg

Für Bahnfahrer ermäßigt sich das RLP/Saarland-Lux  Ticket auf den normalen Preis des RLP Tickets.

Das RLP-Ticket+Lux

Dieses  Ticketangebot ist optimal für Ausflüge nach Luxemburg und wird  ebenfalls weitergeführt.

Mit dem Unterschied, dass ab dem 1. März 2020  der Luxemburger Anteil des RLP-Tickets+Lux entfällt.
Kunden bezahlen  künftig im grenzüberschreitenden Bahnverkehr demnach den gleichen Preis  wie beim Rheinland-Pfalz-Ticket: 25,00 € für eine Person und 6,00 € für  jede weitere Person, die mitfährt.