Plattform Mobilität
Saar-Lor-Lux e.V.

Aktuelles

Inbetriebnahme Homburg - Zweibrücken verzögert sich!

Reaktivierung der Strecke Homburg –
Zweibrücken: Zusätzliche Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in Planung berücksichtigt
Verbesserung für Haltepunkt Beeden und Bahnübergang Einöd • Anpassungen verlängern Planung im Saarland • Planfeststellung in Rheinland-Pfalz bereits abgeschlossen
• Strecke für attraktiven Nahverkehr voraussichtlich 2026 in Betrieb
Die länderübergreifende Reaktivierung der Strecke Homburg – Zweibrücken ist eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen für die Verbesserung des SPNV in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Das rheinland-pfälzische Zweibrücken wird voll in das Erfolgsangebot S-Bahn-Rhein-Neckar integriert.
Umgekehrt können die Anliegergemeinden der Saar-Pfalz-Bahn zukünftig unkompliziert die Rosenstadt und die dort angebotenen Nahverkehrsverbindungen erreichen.

Der Streckenausbau mit Elektrifizierung schafft darüber hinaus eine wesentliche Grundlage für den Einsatz von Akku-Fahrzeugen im Pfalznetz und auf der Strecke zwischen Pirmasens – Zweibrücken und Saarbrücken.
Die Genehmigungsplanung für die Ausbauarbeiten im rheinland-pfälzischen Abschnitt der Strecke ist bereits abgeschlossen.
Im Saarland haben Bürgerinnen und Bürger noch zusätzliche Vorschläge in den Prozess eingebracht. Die Umsetzung dieser Wünsche – insbesondere hinsichtlich des Haltepunktes Beeden und des Bahnübergangs Einöd – wird die Vorbereitungszeit zum Bau der Strecke geringfügig verlängern. Die DB rechnet nun damit, dass die ersten Züge voraussichtlich 2026 über die Strecke rollen können, also ca. eineinhalb Jahre später als ursprünglich geplant. Die bisher für das Projekt kalkulierten Kosten (ca. 39 Millionen Euro) müssen aufgrund der zusätzlichen Projektbestandteile, Auflagen aus der Planfeststellung und möglicher Preissteigerungen am Markt noch einmal überprüft und ggf. angepasst werden.

Haltepunkt Beeden
Auf Vorschlag der Anwohnerinnen und Anwohner soll der Haltepunkt – anders als zunächst vorgesehen – an alter Lage in der Jägerhausstraße reaktiviert werden. Die DB hat bei einem Ortstermin mit Vertreter:innen der Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Homburg sowie dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes den Standort begutachtet. Dabei ergaben sich Vorteile etwa mit Blick auf die Anordnung von Parkplätzen in der Jägerhausstraße. Der angrenzende Bahnübergang (Pirminiusstraße, Jägerhausstraße, Hofstraße) wird nun um einem Fuß- und Radweg ergänzt, um die Zugänglichkeit zum Haltepunkt zu optimieren. Weiterhin ist damit ein leichterer, barrierefreier Zugang auf den neuen Bahnsteig gewährleistet.

Bahnübergang Einöd

Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens machten die Bürgerinnen und Bürger auf die Bedeutung des Bahnüberganges Ingweilerstraße/Raiffeisenstraße aufmerksam, der gemäß der ausgelegten Planung geschlossen werden sollte. Insbesondere für den ansässigen Reitstall für Zucht, Ausbildung und Pension von Pferden ist dieser Übergang existenziell, da er der einzige Zugang zu den Auslauf- und Grünflächen für die Pferde ist. In Abstimmung mit den Ländern (Saarland, Rheinland-Pfalz) und den Zweckverbänden (VRN, ZSPNV Süd) bleibt der Bahnübergang nun doch erhalten. Die DB erneuert die Anlage in einer optimierten Lage etwa zehn Meter vom jetzigen Standort entfernt.

Voraussetzung für den Ausbau der Strecke Homburg – Zweibrücken ist ein Planrechtsverfahren. Im Rahmen dieser Planung haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Anregungen einzubringen. Interessierte können unter anderem bei Vor-Ort-Terminen mit der DB in den Dialog treten.

Die aus dem Verfahren hervorgehende Genehmigung zur Erneuerung der Infrastruktur wird von einer Bundesbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt, erteilt. Dann kann die DB Bauleistungen ausschreiben und die konkreten Bauarbeiten konzipieren. In Abhängigkeit von der Vorlage des Planrechts erfolgt anschließend der Baubeginn.

https://www.deutschebahn.com/pr-frankfurt-de/Reaktivierung-der-Strecke-Homburg-Zweibruecken-Zusaetzliche-Wuensche-der-Buergerinnen-und-Buerger-in-Planung-beruecksichtigt-9715826


Digitale Tickets - Digitalisierung ja, Ausgrenzung nein

Die Digitaliserung schreitet in vielen Bereichen schnell voran, im Prinzip gut so aber durch die Digitalisierung dürfen verschiedene Bevölkerungsgruppen nicht diskriminiert und oder ausgeschlossen werden.
So geschieht es jetzt leider im Bahnbereich, für gewisse Anwendungsfälle sollen nur noch digitale Tickets angeboten werden.
DB Fernverkehr Abo´s soll es ab 2023 nur noch in digitaler Form geben aber auch das 49 € Ticket ist als reines Digitalticket geplant.
Da hier gewisse Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen und diskriminiert werden, widersprechen rein digitale Tickets dem Grundgesetz, der Gleichheit Aller, auch gibt es dadurch keinen barrierefreien Zugang für das Bahnnetz und den ÖPNV (49 € Ticket).
Um gewisse Bevölkerungsgruppen (Kein Smartphone, kein Tablet, wie sieht es aus bei Prepaid Verträgen) nicht auszuschließen muss der Gesetzgeber eine Regelung herbeiführen, dass alle Bürger die Angebote im Fernverkehr und im ÖPNV uneingeschränkt nutzen können, dies sollte auch z.B. im Personenbeförderungsgesetz und den Mobilitätsgesetzen der Bundesländer verankert werden, sowie in den Tarifbestimmungen der DB AG, sowie der privaten Betreiber im Schienenfernverkehr und natürlich in den Tarifbestimmungen der ÖPNV/SPNV Aufgabenträger und Verkehrsverbunde.
Eine Mobilitätswende, weg vom Auto, muss für Alle ermöglicht werden.
Der Bahn-Kunde arbeitet im Krankenhaus in Kaiserslautern und pendelt an jedem Arbeitstag zwischen Saarlouis und Kaiserslautern.
Nun soll ein Arzt daran gehindert werden seinen Beruf im Dienste der Menschen auszuüben, nur weil er kein Smartphone besitzt oder keines besitzen möchte!
Die Plattform Mobilität fordert die Verantwortlichen in der Politik, im DB Vorstand und in den Zweckverbänden (Aufgabenträger) auf, jedem Bürger, jedes Ticket uneingeschränkt zugänglich zu machen.
Wir hoffen ebenso, dass sich andere Verbände unserer Forderung anschließen.

https://www.change.org/p/49-euro-ticket-in-papierform-und-gegen-barzahlung/sign?cs_tk=Aoeo5rBEjrEDSYfXiGMAAXicyyvNyQEABF8BvPjBAHrsAxy5iXAG0MV1UXc%3D

► Bahnstrecke Merzig - Niederlosheim betrieblich gesperrt ◄ 

Leider geht man im Saarland seit Jahren stiefmütterlich mit seinen Tourismus- und Museumsbahnen (MECL - AK Ostertalbahn) um, andere Bundesländer zeigen eine weit höhrere Wertschätzung in Bezug auf die Bahnen in denen tausende von Stunden ehrenamtliche Arbeit steckt!
Das Saarland hält seit Jahrzehnten keine Gelder parat, weder für Infrastruktur noch für die Bestellung von Verkehren.

Die Dampfeisenbahn und der Wagenpark in Losheim haben ein kulturelles, technisches und touristisches Alleinstellungsmerkmal im Umkreis von einigen hundert Kilometern.
Schon vor sechs Jahren forderte Erhard Pitzius, damals noch im VCD Landesvorstand, ein Museumsbahnkonzept für das Saarland, die Antwort der Politik war der Abriss und die Vernichtung der Hochwaldbahn, die dem Leuchtturmprojekt Radweg weichen musste und zum Opfer fiel.
Auch damals im Hochwald wurde das Potential aus Symbiose zwischen Bahn und Radweg nicht erkannt oder durfte nicht erkannt werden.

Nun verlagert sich die schlechte Lage nur unwesentlich weiter, bleibt am Rande des Hochwaldes, die Bahnstrecke Merzig - Niederlosheim, die im Besitz der Gemeinde Losheim ist, steht ebenfalls kurz vor dem Aus wenn keine Investitionen getätigt werden.
Die Infrastruktur wurde gesperrt, die Museumseisenbahner dürfen nicht mehr fahren, für den Verein und die Mitglieder beginnen schwierige Zeiten aber auch die Region verliert an Attraktivität.

Noch im Juli 2022 wurde das 40jährige Jubiläum der Museumsbahn gefeiert, die Verantwortlichen wie der Bürgermeister von Losheim, die Landrätin oder sogar die Ministerpräsidentin lobten die Bahn und die Arbeit des Vereines.
Tolle Bilder für die Presse, schöne Worte (wie immer) aber keine konkreten Vorschläge oder Aussagen, wie man die Bahnstrecke inklusive des Vereines zukunftsfähig machen kann.
Ja, so Anke Rehlinger, die Bahnstrecke könnte in den nächsten Jahren für den SPNV reaktiviert werden.
Vor Mitte 2023 wird aber das Endgutachten nicht vorliegen und die Politik kann bis dahin zumindest auf Zeit spielen.
Wenn allerdings das SPNV Reaktivierungsgutachten negativ ausfallen sollte, dann steht die Bahnstrecke und der MECL vor dem endgültigen Aus.

Eigentlich muss die Gemeinde Losheim als Eisenbahninfrastrukturunternehmen die Strecke fahrbereit halten, denn der MECL möchte ja weiterhin fahren, immer hin mit Regelfahrtagen, Nikolausfahrten und dem Dampflokfest mehr als zwanzig Mal im Jahr.
Auch das Thema Güterverkehr steht im Raum. Homanit, später vielleicht auch Meiser, könnten die Strecke nutzen und die Straßen vom LKW Verkehr entlasten, wenn denn die Strecke betriebsbereit wäre.
Das Land, welchem auch die Landeseisenbahnaufsicht untersteht, macht sich ebenfalls einen schlanken Fuß und lässt verkünden: " Das geht uns ja nichts an"!
Andere Bundesländer, wo der Anteil von NE Bahnen wesentlich größer ist, kümmern sich um ihre NE Bahnen und fördern diese.
Alle, Kommune, Landkreis, Land, Denkmalbehörde, Tourismusverbände, halten es wie die drei Affen , allerdings hat dies nichts mit Weisheit zu tun sondern mit Ignoranz und Intoleranz.
Ja das liebe Geld oder ist das Argument nur vorgeschoben, viele Projekte werden aus dem Tourismushaushalt bezahlt oder aus dem Wirtschaftshaushalt.

Der Baumwipfelpfad in Orscholz wurde mit 275.000 € Landesmitteln unterstützt (damit ein Investor Geld verdienen darf), der Flughafen Saarbrücken erhält jedes Jahr Millionenbeträge.
Hier in Losheim kann die Gemeinde unterstützt werden die Bahnstrecke zu ertüchtigen und dem MECL wieder ermöglichen seine ehrenamtliche Tätigkeit auszuführen, ganz geschweige vom Touristischen Aspekt für die Gemeinde, die Region, den Landkreis und das Saarland.

Was der MECL um Losheim leistet ist keine Eisenbahnliebhaberei, wie oft abwertend argumentiert wird, der MECL leistet einen großen Anteil zur Erhaltung eines technischen, kulturellen und regionalen Erbes und trägt ebenso zur Wertschöpfung in der Region bei. 

Bei der Primstalbahn gibt es (seit Jahren der Ruhe) erste Anzeichen, dass eine Sanierung mit Landesbeteiligung erfolgen kann, vorausgesetzt die Förderung aus dem Schienengüterfernverkehrsförderungsgesetz wird genehmigt.

Großes kann nur aus Kleinem entstehen, wenn es auch schon im Kleinen funktioniert oder anders ausgedrückt:
" Hinter dem Horizont geht es weiter, aber viele (im Saarland) sehen noch nicht einmal den Horizont"!


25 Jahre Saarbahn - Ein Jubiläum mit gemischten Gefühlen








Busanbindung Lisdorfer Berg - Wo bleibt die Anbindung Häsfeld und Langwies?

Landrat Patrick Lauer spricht von einem Kraftakt, andere sehen sich mal wieder auf einem guten Weg.

Leider führt dieser Weg (Buslinie) nicht zu allen Zielen im Umfeld des Lisdorfer Berges.
Wer auf die Landkarte schaut, der sollte eigentlich schnell entdecken, dass nur ca. 1,5 km vom Lisdorfer Berg entfernt das Industriegebiet Häsfeld liegt.
Dort wurde schon mal ein 3 monatiger Versuch gestartet dieses Gebiet mit dem ÖPNV zu versorgen, leider genauso halbherzig wie jetzt die Anbindung des Lisdorfer Berges und des Umfeldes.
Die Plattform Mobilität fordert schon seit Jahren die gleichzeitige Anbindung des Lisdorfer Berges und des Industriegebietes Häsfeld, ebenso könnte gleichzeitig das Gewerbegebiet Langwies in Überherrn mit erschlossen werden.
Je größer das Einzugsgebiet, desto größer wird auch die Akzeptanz für eine neue Buslinie sein.
Im Saarland haben wir verlernt "Groß" zu denken, wir verharren im Kleinen, auch in Bezug auf die Verbindung nach Creutzwald und St. Avold.
Die Frankreichstrategie des Saarlandes steht in Sachen Verkehrs- und Mobilitätswende auf wackeligen Füßen.
Die Plattform Mobilität fordert daher die Aufgabenträger auf, die große Lösung anzustreben und umzusetzen.
Aber weitere Busverbindungen in Gewerbe- und Industriegebiete müssen folgen, alleine im Kreis Saarlouis sind die Gebiete Campus Nobel, Dickenwald (I + II) und John (I + II) im Großraum Dillingen/Saarwellingen ohne ÖPNV Anschluss.




Plattform Mobilität für Struktur-Veränderungen im ÖPNV
20.09.2022 07:00
Die Plattform Mobilität SaarLorLux fordert eine Strukturreform im saarländischen ÖPNV.
Ihr Vorsitzender Erhard Pitzius sagte im SR Fernsehen, der Nahverkehr im Saarland sei auf ein Angebot wie das Neun-Euro-Ticket nicht vorbereitet.
Während es im regionalen Schienenverkehr gut laufe, gebe es immer noch viele Probleme im Busverkehr.
Dort fehlten einheitliche Regelungen und Angebote.
Pitzius betonte, der ÖPNV müsse den Bundesländern auch etwas wert sein.
Er halte nichts davon, die Mobilität zu verramschen.
Vielmehr sei es notwendig, ein verlässliches Angebot zu machen. Dann seien die Kunden auch bereit, mehr zu zahlen.


Immer mehr Autos im Saarland - trotz Verkehrswende

Die Plattform Mobilität stellt sich besonders im Saarland die Frage: "Gibt es überhaupt eine Verkehrswende oder ist diese eigentlich gar nicht gewollt"?
Im Saarland ist keine Mobilitätswende festzustellen, noch nicht einmal im Ansatz.
Über Jahrzehnte wurde das "Autoland Saarland" propagiert und nun kann die Landesregierung stolz sein, wenigstens in Bezug auf die PKW Dichte Spitzenreiter in Deutschland zu sein.
Das A620 Chaos, nun das Choas B269neu mit Baustellenampel auf der Umleitungsstrecke zeigt wie anfällig das System Straße gerade wegen der hohen Dichte an PKW ist.
Alternativen werden keine aufgezeigt, sodass nocht nicht einmal der ÖPNV oder der Radverkehr die Reduzierung von Zweit- und Drittwagen erreichen kann, ein Ziel welches die Plattform Mobilität verfolgt.
In der Landesregierung, die immer nur vom fehlenden Geld für den ÖPNV redet, ist kein Wille für eine Verkehrswende feststellbar.
Reformen im ÖPNV werden nicht zugelassen, Verbesserungen im ÖPNV/SPNV werden ausgebremst.
Drei Milliarden sollen nun ins Saarland investiert werden, die Plattform Mobilität ist gespannt ob es eine bessere Förderung des ÖPNV und des Fuß-, Radverkehrs gibt.
Der ÖPNV im Saarland wird aber nur erfolgreich sein können, wenn es eine grundlegende Strukturreform gibt, weg von der Kleinstaaterei.


Anke Rehlinger: An keiner Stelle Geld übrig                          (07.09.2022)


Plattform Mobilität fordert "Kassensturz" im saarländischen ÖPNV

Wir haben kein Geld für den ÖPNV, so vernehmen wir es verstärkt seit einigen Wochen!
Wir glaubten diese Aussage überwunden als der VEP Saarland im Landtag und in der saarl. Regierung auf den Weg gebracht wurde.
Nun deutet sich ein VEP Desaster an, gerade was die Gelder des Landes für Bestellungen von Zügen im geplanten S-Bahn Netz betrifft.
Wenn die Entwicklung so weitergeht wird der VEP scheitern und der saarländische ÖPNV wird weiterhin nur Stückwerk bleiben.
Das Land aber auch die restlichen ÖPNV Aufgabenträger, der SaarVV, die SNS (Saarnahverkehrsservicegesellschaft) und der ZPS müssen endlich die Zahlen auf den Tischen legen ► Kassensturz ◄ und müssen Transparenz herstellen.
Fahrgeldeinnahmen - Einnahmen aus Pönalen - Ausgaben aus Verkehrsverträgen - Verwendung der Regionalisierungsmittel - Eigenmittel des Landes und der Landkreise - Zuschüsse - Kosten der Verwaltung,  Alles muss auf den Tisch.
Der saarländischer Bürger uns Steuerzahler muss endlich Klarheit haben wie es um den ÖPNV im Land bestellt ist.
Hunderte Millionen € für FORD oder SVOLT sind kurzfristig avisiert worden, nur für den ÖPNV im Saarland gibt es anscheinend keinen Spielraum.
Anke Rehlinger hat mit dem VEP Saarland hohe Ziele angekündigt, es zeichnet sich ab, dass ein Scherbenhaufen zurückbleibt.
Die Mobilitätswende muss im Saarland endlich auf den Weg gebracht werden, dies geht aber nur mit einem verlässlichen landesweiten ÖPNV.
In Sachsen gab es EU Zuschüsse für den grenznahem Raum für das Chemnitzer Modell (Stadtumlandbahn Chemnitz) . Diese Vorraussetzung müssen auch für die Bisttalbahn und die Rosseltalbahn überprüft werden.
https://www.chemnitzer-modell.de/


Plattform Mobilität fordert "MASTERPLAN MOBILITÄT" 28.08.2022

Die Zufriedenheit mit dem Saarländischen ÖPNV ist schlecht, so eine neue Studie.
Kein Wunder, denn in den letzten Jahren hat sich leider nichts Grundlegendes verändert, etwas Kosmetik durch die zögerliche Tarifreform und das neue Marketing für die Regionalbusse.
Auch die Ankündigung mehr ON DEMAND Verkehre im ländlichen Raum anzubieten sind eher laue Lüftchen.
Die Plattform Mobilität fordert aber keine Worte und Ankündigungen sondern Taten und aktives Handeln.
Ein Masterplan Mobilität muss alle Mobilitätsformen beleuchten und einbeziehen, dazu gehören grundlegende Veränderungen, auch beim Autoverkehr.
Der Autoanteil muss drastisch sinken, Zweit- und Drittwagen müssen überflüssig werden.
► Tempo 30/40 innerorts - Parkraumbewirtschaftung - autofreie Innenstädte - Tempo 80 auf Landstraßen - keine neuen Straßen ◄
Der ökologische Mobilitätsverbund (Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV) muss gestärkt werden, dazu gehört als erste Maßnahme eine Neuordnung der Strukturen im Saarland, also ein ÖPNV/SPNV aus einem Guß und die Kleinstaaterei muss beendet werden.
Keine 15 Aufgabenträger sondern höchstens zwei (Bus+Bahn) oder im Idealfall ein Aufgabenträger für das Saarland, dorthin muss die Reise gehen
Mobilitätsministerin Berg muss sich von der Heiligen Kuh "AUTOLAND" Saarland verabschieden und sich für eine neue ökologische Mobilität einsetzen.
VEP Saarland, Fahrradgipfel oder der Runde Tisch Mobilität, die Anke Rehlinger vor einigen Jahren begonnen hat, müssen aus dem Dornrösschenschlaf erweckt werden.
Es gibt viele Baustellen im saarländischen ÖPNV, leider wurden die wenigsten angegangen und das Land, die Landkreise und Kommunern schieben einen riesigen Berg unerledigter Dinge vor sich her.
Auch viele Kommunen (Völklingen / Saarbrücken) haben viel Geld für Verkehrsentwicklungspläne ausgegebn, die in irgendwelchen Schubladen vergammeln.
Aber erst wenn die internen Verwaltungsstrukturprobleme und die Infrastrukturprobleme (Haltestellen, Barrierfefreiheit, Sauberkeit, Wochenendverkehre, Bahnstreckenreaktivierungen, Anschlusssicherung, Platzangebot, Personal) abgearbeitet sind, erst dann kann sich der ÖPNV (besonders ein verbilligter oder Fahrscheinloser ÖPNV) entfalten.
Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer muss geschaffen werden und ja, da muss man dem Auto einiges wegnehmen.
Geredet und angekündigt wird schon viel zu lange, die Bürger und Nutzer des ÖPNV wollen Ergebinisse sehen, greifbare Ergebnisse.
Ja es kostet Geld aber die Zeit läuft uns davon und jetzt muss investiert werden, von Allen.
Frau Berg argumentiert, das Land habe die Eigenleistungen für den ÖPNV in den letzten Jahren verdreifacht aber keine Zahlen genannt, besonders wenn man bedenkt, dass man von einem sehr geringen Ausgangsniveau der Eigenleistungen ausgehen muss.
Hier müssen die Ministerin und die Landesregierung endlich mal transparent werden und die Zahlen offen auf den Tisch legen.


Steckt der saarländische ÖPNV in der Sackgasse?

Ein großes Wahlversprechen der SPD und Anke Rehlinger war das 365 € Jahresticket für Schüler.
Dies scheint nun vom Tisch, kein Geld in der Kasse.


Wir haben kein Geld war das Totschlagargument im saarländischen ÖPNV, auch unter Verkehrsministerin Anke Rehlinger, bis 2018.
Danach wurde der Sprachgebrauch geändert, der VEP (Verlehrsentwicklungsplan) war in der Mache und die Politik musste handeln. Im Jahr 2022 kehren wir wieder zum alten Sprachgebrauch zurück: " Wir haben kein Geld"!
Man schielt nun auch von Seiten von Ministerin Berg nach Berlin, ohne die Erhöhung der Regionaliserungsmittel gäbe es im Saarland keinen Handlungsspielraum.


Aber stimmt diese Aussage wirklich?


Durch die Intransparenz welche und wieviele Mittel für den saarländischen ÖPNV/SPNV ausgegeben werden, ist es wirklich schwierig den Einsatz der Gelder nachzuvollziehen. https://lnkd.in/egSuYRCM
Das Saarland erhielt im Jahr 2022 aus Berlin 110.585.516 € an Regionalisierungsmittel, zusätzlich ein Bonus von 1.112.978 € für strukturschwache Regionen, insgesamt also 111.698.494 €.
Aus diesen Mitteln soll hauptsächlich der Schienenpersonennahverkehr bestellt und bezahlt werden.
Im Saarland werden ebenso die Regionalbusse (R-Bus - Plus Bus - Express Bus) aus diesem Topf bezahlt.
Über den Einsatz der 111 Millionen € fehlt im Saarland jegliche Transparenz, die Frage steht im Raum, wohin gehen die Gelder noch? Die Plattform Mobilität hatte im Juli 2022 für einen Zug (00.34 Uhr) eine Verlängerung der RB 70 von Merzig nach Saarhölzbach vorgeschlagen, dies wurde abgelehnt, wir haben kein Geld für zusätzliche Zugbestellungen, so die Aussage aus dem Verkehrsministerium.
Wenn also angeblich kein Geld für 10 km am Tag (20 km mit Rückleistung nach Merzig) vorhanden ist, wie sollen denn die Verkehre bestellt werden, die im VEP des Saarlandes angedacht sind.
Wie sollen denn die zu reaktivierenden Bahnstrecken bedient werden oder ein 15 Minuten S-Bahn Takt auf´s Gleis gebracht werden, wenn jetzt schon kein Geld vorhanden ist.
Berlin soll es richten, ansonsten wird das Saarland mit dem VEP 2030 kläglich scheitern oder rafft man sich endlich auf, auch eigene finanzielle Mittel in den ÖPNV zu investieren und da bleibt die Frage: " Was ist dem Saarland ein vernünftiger ÖPNV wert"? (Nach heutiger Erkenntnis ► NICHTS ◄)
Millionen jährlich für den Flughafen Saarbrücken, 500 Millionen wären für Ford ausgespuckt worden, für SVolt sind über 600 Millionen in der Planung aber rund 90.000 € im Jahr für die Zubestellung von 10/20 km Zugleistung können nicht aufgebracht werden, eigentlich ein Skandal!


Neue Standardisierte Bewertung veröffentlicht
Die Standardisierte Bewertung (vollständiger Name: Standardisierte Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr) ist ein Verfahren zur gesamtwirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Untersuchung von ÖPNV-Projekten in Deutschland. Weiteres unter:

https://plattform-mobilitaet.eu/Konzepte/Konzepte-Schienenverkehr


Mit der Draisine (Vélorail) durch´s Bitcher Land!

Nächster Fahrtag ► 17.07.2022 ◄

Unser Partnerverein T2SB führt auch in diesem Sommer zahlreiche Draisinenfahrten durch.
Die Strecke führt vom Bahnhof Bitche in Richtung Lemberg, durch Wälder und romantische Felsschluchten.
Rund um den Bahnhof Bitche ist für Speisen und Getränke gesorgt, zusätzlich bietet Bitche mit der Zitadelle, dem alten Stadtkern oder dem Hasselfurther Weiher tolle Sehenswürdigkeiten.
Kontakt über:
https://www.t2sb.fr/billetterie
oder über die Plattform Mobilität
https://plattform-mobilitaet.eu/


Plattform Mobilität – Pressemitteilung – Überherrn 01.06.2022

Saarland plant größere Mobilitätsstudie

Die saarländische Landesregierung will eine größere Mobilitätsstudie für das Saarland erstellen lassen. Laut Mobilitätsministerin Petra Berg (SPD) will man auf diese Art eine bessere Datengrundlage für die Verkehrsplanung im Saarland bekommen.

Studien über Studien, viele Verkehrsentwicklungspläne gibt es im Saarland aber etwas fehlt:

► Das Handeln ◄

VEP Saarland, VEP Völklingen, VEP Saarbrücken, VEP St. Ingbert
Hier liegen schon Studien mit Bürgerbeteiligung vor aber Niemand kümmert dies.
Wir prüfen solange, bis wir einen Grund finden, die Veränderungen nicht anzustoßen.
Wenigstens der VEP Saarland hat einige Dinge auf den Weg gebracht, Tarifreform und Stärkung des Regionalbussystems.
Die Bahnstreckenreaktivierungen werden zur Zeit ein viertes Mal untersucht, bei den VEP´s in Völklingen und Saarbrücken wurde bisher nichts bis wenig umgesetzt, in St. Ingbert spürte man einen Hauch von Veränderung.
Die Fakten liegen eigentlich alle klar auf dem Tisch, viele Bürger, Fahrgäste, Verbände und Verkehrsunternehmen wissen eigentlich woran es mangelt aber lieber nochmal eine Studie, Geld ausgeben für Informationen, die man eigentlich schon hat.

Der ÖPNV im Saarland muss strukturell auf neue Säulen gestellt werden.
Im Busverkehr müssen die kommunalen Grenzen wegfallen, die Busverkehre müssen untereinander und auf den Bahnverkehr abgestimmt werden und die Busse müssen die Quartiere und Gewerbegebiete kleinteiliger erschließen.
Die Bahnstreckenreaktivierungen müssen schnellstmöglich durchgeführt werden, mehr Fahrgäste in der Bahn stärken auch den Zubringer-Busverkehr.
Das Angebot muss durchgängig, auch an Wochenenden, im Stundentakt zur Nutzung des ÖPNV verleiten, das Zusammenspiel von Bus und Bahn muss verbessert werden.
Ebenso muss der Fuß- und Radverkehr gestärkt werden, auch mit Verknüpfung zum ÖPNV/SPNV.
Aber eines ist ganz klar, wir brauchen den Mut dem Auto Raum wegzunehmen, in den Köpfen aber auch in den urbanen Zonen.
Autofreie Zonen und Innenstädte müssen her, die Parkraumbewirtschaftung muss überdacht werden.
Seit 6-7 Jahren werden die VEP´s im Land durchgeführt, Wir wissen aber wir handeln nicht.
Die Nahverkehrspläne in den Kommunen und Landkreisen müssen aufeinander abgestimmt werden, besser noch, einen Nahverkehrsplan für das (kleine) Saarland.
Im Land fehlen die Macher, Bedenkenträger gibt es genügend.
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )
Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.


Die Bundesregierung hat in ihrem Entlastungspaket zur Linderung der gestiegenen Energiepreise beschlossen, für 90 Tage eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr einzuführen, die nur 9 Euro kosten soll.
Allerdings wirken diese Pläne – vorsichtig ausgedrückt – noch etwas unausgegoren.
Alle wichtigen Details sind bisher völlig unklar.
Im Interview Erhard Pitzius von der Plattform Mobilität

 ► Sonderzüge zum Karfreitagsmarkt in Bouzonville ◄

Sechs Zugpaare werden unterwegs sein.
Am 15.04.22 findet wieder der Karfreitagsmarkt in Bouzonville statt!

Fahrkarten-Information: In diesem Jahr ist die Anreise aus dem gesamten Netz des SaarVV mit den SaarVV-Tageskarten möglich.

Um den Zug bis Bouzonville zu nutzen ist die Fahrkarte bis Endpunkt Niedaltdorf zu lösen, diese sind dann automatisch bis Bouzonville gültig.
Dies gilt ausschließlich für die Fahrkarten am 15.04.22.
Mit den SaarVV-Tageskarten können bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren kostenfrei mitgenommen werden.




Start in die neue Saison - Draisenfahrten am Bahnhof Bitsch - Vélorail gare de Bitche

Unser Partnerverein T2SB (Train Touristique Sarreguemines Bitche) bietet im Jahr 2022 sechs (6) öffentliche Fahrtage an. https://www.t2sb.fr/  26.06. / 17.07. / 31.07. / 14.08. / 28.08. / 18.09. 2022
Die Draisinen (Vélorail) verkehren zwischen 10.00 und 17.00 Uhr zwischen dem Bahnhof Bitsch und dem Poste 71 (Bahnübergang) in Richtung Lemberg.
Die Fahrstrecke beträgt ca. 8 km , die Fahrtdauer beträgt ca. 45 Minuten.
Eine Draisine ist geeignet für 4-5 Personen.
Am Bahnhof Bitsch ist für Essen und Trinken gesorgt, auch sanitäre Anlagen sind vorhanden.
Die Kosten pro Draisine belaufen sich auf 20.- €.
https://www.t2sb.fr/billetterie
https://www.facebook.com/T2SBSarreguemines/ Mail ► locovapeurpdb@gmail.com

Ein Kombiticket Véloral und Besuch der Zitadelle von Bitche ist in Planung.

Die Termine und die Eröffnung der Ticketkasse werden Mitte April 2022 online gehen

https://www.france-voyage.com/frankreich-tourismus/zitadelle-bitsch-558.htm


T2SB + Plattform Mobilität - Besuch beim franz. Generalkonsul in Saarbrücken.

Die Vereine T2SB (Train Touristique Sarreguemines - Bitche) und Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux hatten am 01.02.2022 einen Termin beim französischen Generalkonsul Sébastien Girard in Saarbrücken.

In den 90 Minuten konnten viele grenzüberschreitende (Mobilitäts)Themen angesprochen werden.

Niedtalbahn ► Güter- und Personenverkehr nach Bouzonville und darüber hinaus ► Fahrdienstleiter in  Bouzonville

Bahnverbindung Saarbrücken - Luxemburg über Bouzonville und Thionville (verschiedene Varianten)

Tram Train Saarbrücken - Forbach ► Kleine Schleife (Rosseltal) und Große Schleife (Bisttal)◄

Bahnverbindung vom Rhein bis zur Mosel ► Rastatt - Haguenau - Bitche - Sarreguemines - Béning - Creutzwald - Falck - Bouzonville - Thonville (Luxemburg - Brüssel)

Verbesserung grenzüberschreitender ÖPNV allgemein

Tourismusverkehr T2SB zwischen Bitche und Lemberg, ebenso in Woelfling

Tourismusverkehr Sarreguemines (Fayencerie - Richtung Woelfling)

 


Die Saarbahn bekommt 2024/2025 neue Stadler Tram Train Fahrzeuge

Nach einer europaweiten Ausschreibung ging am 14. Januar 2022 bei dem Projekt VDVTram-Train der Zuschlag für den Bau von bis zu 504 Tram-Trains (Festbestellung 246) an Stadler.

In den kommenden zwölf Jahren wird der Hersteller für die sieben Partner der deutsch-österreichischen Kooperation Tram-Trains produzieren. Die Ausschreibung umfasst neben der Fahrzeugentwicklung, -produktion, -inbetriebsetzung und -zulassung auch einen auf bis zu 32 Jahre (Festbestellung 16 Jahre) angelegten anschließenden Instandhaltungsvertrag mit dem Hersteller. Dieser beauftragt wiederum die Werkstätten der Kooperationspartner als Subunternehmer mit der Instandhaltung. Dadurch entsteht ein Gesamtprojektvolumen von bis zu rund 4 Mrd Euro.

Der Kooperation gehören an die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), Saarbahn Netz, Schiene Oberösterreich (Schiene OÖ GmbH), das Land Salzburg und die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb.

Die ersten vier Fahrzeuge werden als Vorserienfahrzeuge 2024 an die Saarbahn geliefert. Dort werden sie von der Kooperation getestet. Insgesamt erhält die Saarbahn dann ab 2025 weitere 24 Tram- Trains (Option auf weitere 21). Ab 2025 liefert Stadler an die AVG ihre fest bestellten 75 Tram-Trains (Option auf weitere 73). Ab 2026 werden die insgesamt 73 (Option auf weitere 52) Fahrzeuge der VBK ausgeliefert. Ebenfalls 2026 erhält die Schiene Oberösterreich die ersten von insgesamt 20 Tram-Trains. Die Option auf weitere 50 Tram-Trains gilt dem derzeit in Planung befindlichen Stadtregionalbahnsystem Linz, wo erste Tram-Trains ab Ende der 2020er-Jahre zum Einsatz kommen sollen. Insgesamt 20 (Option auf weitere fünf) Bahnen gehen ab 2026 nach Salzburg. 2027 gehen die ersten der insgesamt 30 Fahrzeuge (bis zu 57 weitere als Option) in die Region Neckar-Alb.

Produziert werden die Tram- Trains im spanischen Valencia.

https://www.busundbahn.de/nachrichten/unternehmen-maerkte/detail/news/tram-train-auftrag-an-stadler.html

 

 

 


Die Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux unterwegs mit dem Saarländischen Rundfunk:

27.01.2022 WIMS - Rausgeputzt  - renovierte Bahnhöfe sollen Verkehrswende unterstützen

Der Umstieg auf den ÖPNV ist eine wichtige Säule der Verkehrswende. Das gelingt aber nur, wenn die Fahrt mit Bus und Bahn auch attraktiv ist. Dazu gehören neben einem sinnvollen Preismodell und aufeinander abgestimmte Abfahrtszeiten auch die Bahnhöfe. Im Saarland sind viele Stationen in einem desaströsen Zustand. Müll, Fäkalien, Graffiti verleiden den Fahrgästen den Weg zum Bahnsteig. Hinzu kommt, dass viele Stationen immer noch nicht barrierefrei sind.


Saar-Bahnhöfe sollen barrierearm werden!

Im Interview: Erhard Pitzius von der Plattform Mobilität.

Im Saarland soll an den Bahnhöfen in den kommenden Jahren die Barrierefreiheit deutlich ausgebaut werden. Die Deutsche Bahn investiert hierzu nach eigenen Angaben 167 Millionen Euro.

Mehr Barrierefreiheit, attraktivere Stationen und ein höherer Komfort - das ist das Ziel einer Vereinbarung zwischen Deutscher Bahn und der saarländischen Landesregierung. Ab sofort fließen bis zum Jahr 2030 insgesamt 167 Millionen Euro in rund 30 Bahnhöfe im Saarland.

Investition in Barrierefreiheit

Das Geld soll unter anderem in neue Bahnsteige, stufenfreie Zugänge und neue Aufzüge gesteckt werden. So werden zum Beispiel die Bahnhöfe St. Ingbert-Rohrbach, Ottweiler und St. Wendel barrierefrei neu gestaltet. Der Bahnhof in Scheidt wird verlegt und ab 2028 komplett neu gebaut.

Nach Angaben der Deutschen Bahn sind zurzeit rund 40 Prozent der Bahnhöfe im Saarland nicht stufenfrei zu erreichen.


NEUES aus dem saarländischen Verkehrsministerium:

Der VEP ÖPNV Saarland geht in die nächste Runde

Am 16.12.2021 wird sich der Projektbeirat neu konstituieren und seine Arbeit wieder aufnehmen.

Die Plattform Mobilität ist dabei!

Saar-Ver­kehrs­mi­nis­te­rin An­ke Reh­lin­ger (SPD) hat am Don­ners­tag ( 16.12.2021) ih­re Vor­ha­ben für den Öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr prä­sen­tiert. Ers­te Ver­bes­se­run­gen soll es schon im ers­ten Quar­tal des kom­men­den Jah­res ge­ben.

SAAR­BRÜ­CKEN | Die Ta­rif­re­form, die zum 1. Ju­li ge­star­tet ist und vor al­lem bei Schü­lern, Azu­bis und Se­nio­ren be­reits zu stei­gen­den Abo-Zah­len ge­führt hat, soll nur der Auf­takt sein, um den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr im Saar­land at­trak­ti­ver zu ma­chen. Ver­kehrs­mi­nis­te­rin An­ke Reh­lin­ger (SPD) spricht von ei­nem „ver­kehrs­po­li­ti­schen Auf­bruch“. „Wir ma­chen jetzt Ernst, wenn es dar­um geht, den ÖPNV im Land vor­an­zu­ge­hen“, sag­te sie. Die Plä­ne, was nun kon­kret ge­plant ist und wie es wei­ter­ge­hen soll, stell­te sie am Don­ners­tag vor.

Re­ak­ti­vie­rung still­ge­leg­ter Bahn­stre­cken: Das Land lässt von ei­nem In­ge­nieur­bü­ro, das in we­ni­gen Ta­gen of­fi­zi­ell den Auf­trag er­hal­ten wird, je­ne Stre­cken im De­tail prü­fen, die bei ei­ner gro­ben Nut­zen-Kos­ten-Ab­schät­zung gut ab­ge­schnit­ten ha­ben: Saar­brü­cken – Fürs­ten­hau­sen – Gro­ßros­seln (Ros­sel­tal­bahn), Über­herrn – Fürs­ten­hau­sen/Völk­lin­gen (Bist­tal­bahn), Mer­zig – Los­heim am See (ehe­ma­li­ge Mer­zig – Büsch­fel­der Ei­sen­bahn), Dil­lin­gen/Saar­lou­is – Schmelz – Wa­dern bzw. Dil­lin­gen/Saar­lou­is – Le­bach-Ja­bach (Primstal­bahn) und Hom­burg (Schwar­zen­acker) – Blies­kas­tel (Bliestal­bahn).

Das In­ge­nieur­bü­ro wird sich ge­mein­sam mit den be­tref­fen­den Kom­mu­nen mög­li­che Tras­sen, Sta­tio­nen und Be­triebs­ab­lauf an­schau­en. Über­prüft wer­den die tech­ni­sche Mach­bar­keit, die volks­wirt­schaft­li­chen Trag­fä­hig­keit und die Fi­nan­zier­bar­keit. Die Mach­bar­keits­stu­die soll im Spät­som­mer 2023 vor­lie­gen. Über­wiegt un­ter dem Strich der Nut­zen ei­ner Stre­cken­re­ak­ti­vie­rung die Kos­ten, kön­nen beim Bund För­der­mit­tel von bis zu 90 Pro­zent der Kos­ten be­an­tragt wer­den.

Bis die Pla­nungs- und Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren ab­ge­schlos­sen sind und auf ei­ner re­ak­ti­vier­ten Stre­cke tat­säch­lich Zü­ge fah­ren, wird es aber noch dau­ern. Auf „min­des­tens fünf bis zehn Jah­re“ selbst bei op­ti­ma­lem Ab­lauf schätzt das Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um die Dau­er.

S-Bahn-Netz: Im Saar­land sol­len die Ver­bin­dun­gen von Ei­sen­bahn und Saar­bahn zu ei­nem ab­ge­stimm­ten S-Bahn-Netz ver­dich­tet wer­den. Auch da­zu soll ei­ne Stu­die er­stellt wer­den, die im Spät­som­mer 2023 fer­tig sein soll. Hier soll un­ter an­de­rem ge­prüft wer­den, wo ge­nau es ei­nen Be­darf zum Aus­bau im be­stehen­den Netz gibt. Zu­sätz­lich sol­len wei­te­re Hal­te­punk­te für das zu­künf­ti­ge S-Bahn-Netz un­ter­sucht wer­den.

Grenz­über­schrei­ten­der Bahn­ver­kehr: Zum Fahr­plan­wech­sel En­de 2025 wer­den deut­li­che Ver­bes­se­run­gen in Kraft tre­ten. Auf der Stre­cke Saar­brü­cken – Metz soll die Zahl der Ver­bin­dun­gen von 104 auf 123 stei­gen, auf der Stre­cke Saar­brü­cken – Straßburg von 14 auf 54 und auf der Stre­cke Trier – Metz von vier auf 54 (al­les Di­rekt­ver­bin­dun­gen). Ge­mein­sam mit Lu­xem­burg und Rhein­land-Pfalz hat das Saar­land zu­dem ei­ne Stu­die in Auf­trag ge­ge­ben, Mög­lich­kei­ten ei­ner um­stei­ge­frei­en Ver­bin­dung auf der be­stehen­den Stre­cke Saar­brü­cken – Konz – Lu­xem­burg er­mit­teln soll.

Bus­ver­kehr: Zum 1. März 2022 ge­hen drei neue Ex­press­bus-Li­ni­en an den Start: X1 (Mer­zig – Los­heim am See – Wa­dern), X5 (Le­bach – Dil­lin­gen – Saar­lou­is) und X6 (Neun­kir­chen – Spie­sen – St. Ing­bert). Da­bei han­delt es sich um schnel­le Ver­bin­dun­gen, die vor al­lem für Be­rufs­pend­ler at­trak­tiv und von der Fahr­zeit her kon­kur­renz­fä­hig zum ei­ge­nen Au­to sein sol­len. Die Bus­se hal­ten nicht in je­dem Ort und fah­ren teil­wei­se über Um­ge­hungs- und Schnell­stra­ßen.

Eben­falls zum 1. März 2022 star­tet der Plus­bus, ein ganz­tä­gi­ges An­ge­bot, das eben­falls oh­ne Um­we­ge zen­tra­le Or­te mit­ein­an­der ver­bin­den soll, die nicht per Bahn an­ge­bun­den sind. Werk­tags soll der Plus­bus min­des­tens al­le 60 Mi­nu­ten fah­ren, sonn­tags min­des­tens al­le 120 Mi­nu­ten. Die neun be­reits be­stehen­den, über­re­gio­na­len R-Li­ni­en wer­den auf Plus­bus-Stan­dard ge­bracht und vor al­lem abends und an Wo­chen­en­den öf­ter fah­ren.

Bahn­hö­fe: In­ner­halb die­ses Jahr­zehnts sol­len 25 Bahn­hö­fe mo­der­ni­siert und bar­rie­re­frei aus­ge­baut wer­den. Da­für ste­hen von Bahn und Land ins­ge­samt 167 Mil­lio­nen Eu­ro zur Ver­fü­gung. Nach dem Um­bau soll die Si­cher­heit und Auf­ent­halts­qua­li­tät stei­gen. Da­bei sol­len kom­mu­na­le Ord­nungs­äm­ter, Si­cher­heits­kräf­te und Ver­kehrs­un­ter­neh­men zu­sam­men­ar­bei­ten. Zie­le sind re­gel­mä­ßi­ge Strei­fen, ei­ne bes­se­re Be­leuch­tung und die zü­gi­ge Be­sei­ti­gung von Van­da­lis­mus­schä­den.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/landespolitik/bahnen-und-schnell-busse-plaene-fuer-einen-besseren-oepnv-im-saarland_aid-64661999?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter-Daily

Klimafreundlicher ÖPNV: Saarland ersetzt ab 2025 Dieselfahrzeuge durch moderne batterieelektrische Züge.

Bahnfahren wird im Saarland jetzt noch klimafreundlicher: Auf den Strecken Saarbrücken – Pirmasens und Dillingen – Niedaltdorf werden die bisher eingesetzten Dieselfahrzeuge durch batteriehybride Fahrzeuge ersetzt.

Das entsprechende Vergabeverfahren wurde nun abgeschlossen. Es ist eine gemeinsame europaweite Ausschreibung unter Federführung des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd gemeinsam mit dem Saarland und Baden-Württemberg.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger lobte die Vergabe als eines der „ersten Verfahren deutschlandweit, die zum Ziel haben, Dieseltriebwagen durch batteriehybride Fahrzeuge zu ersetzen. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem klimaneutralen ÖPNV und hat Signalwirkung.“

Im Saarland wird mit der Inbetriebnahme der neuen Elektrofahrzeuge nahezu das gesamte Schienennetz von Diesel- auf Elektroantrieb umgestellt sein.

„Dann hat das Saarland einen neuen Meilenstein in Sachen klimaneutrale Mobilität erreicht und die Weichen in Richtung zukunftsfähiger Bahnverkehr gestellt“, so Anke Rehlinger weiter. „Ich freue mich sehr, dass wir in guter Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg dieses Ziel realisieren konnten.“

Batteriehybrid bedeutet, dass die Fahrzeuge unter der Oberleitung der DB konventionell als elektrischer Triebwagen fahren und abseits davon den Strom aus Batterien beziehen. Die DB Regio AG hat beide Lose der Vergabe Pfalznetze gewonnen und wird ab Dezember 2025, bzw. Dezember 2026 mit Fahrzeugen der Firma Stadler vom Typ Flirt ca. 240 km der Bahnstrecken in der Pfalz bis ins Saarland und bis Baden-Württemberg bedienen. Im gesamten Pfalznetz machen die Einsparungen jährlich ca. 5 Mio. Liter Diesel und 64 Prozent an CO2-Emissionen aus.

Im Saarland werden die neuen batteriehybriden Züge auf den beiden Bahnstrecken Saarbrücken – Zweibrücken – Pirmasens (RB 68) und Niedaltdorf – Dillingen (RB 77) zum Einsatz kommen.

Die neuen elektrischen Züge sind leiser und bieten mehr Komfort. Die zweiteiligen Triebwagen sind rund 60 Meter lang und mit jeweils 172 Sitzplätzen ausgestattet. Sie erhalten eine moderne Innenraumgestaltung mit viel Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder. Neu ist ein Bereich mit lounge-ähnlicher Platzanordnung. Die Aufgabenträger finanzieren außerdem ein für die Kunden kostenfreies WLAN. Für den barrierefreien Ein- und Ausstieg besitzen alle Fahrzeuge eine automatische Spaltüberbrückung, die den Abstand zwischen dem Fahrzeug und der Bahnsteigkante schließt, gleichzeitig befindet sich eine behindertengerechte Toilette an Bord.

Maik Dreser, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Wir sind schon heute das klimafreundlichste Mobilitätsunternehmen in Deutschland. Bahnfahren ist aktiver Klimaschutz. Und bis 2040 wollen wir als Deutsche Bahn klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, sind auch alternative Antriebe und Kraftstoffe wesentlich. Wir sind daher ausgesprochen froh, dass die zuständigen Aufgabenträger für das Pfalznetz auf umweltfreundliche Technologie setzen und wir sie im neuen Verkehrsvertrag in Betrieb nehmen dürfen. So können wir gemeinsam Diesel-Antriebe durch emissionsarme und energieeffiziente Züge ersetzen.“

Verkehrsministerin Anke Rehlinger ergänzt: „Wir freuen uns mit der DB ein leistungsstarkes und erfahrenes Eisenbahnverkehrsunternehmen gewonnen zu haben, das mit uns den Weg in eine umweltfreundliche Mobilität geht und den Fahrgästen einen attraktiven Schienenverkehr bietet. Denn nur so kann man neue Fahrgäste gewinnen und die Saarländerinnen und Saarländer zum Umsteigen bewegen.“

Betriebsaufnahme ab Dezember 2025

RB 68: Saarbrücken – Zweibrücken – Pirmasens

Betriebsaufnahme ab Dezember 2026

RB 77: Dillingen – Niedaltdorf

Der für den regionalen Bahnverkehr in die Pfalz zuständige Zweckverband in Kaiserslautern und das Mainzer Klimaschutzministerium gaben am Freitag bekannt, dass DB Regio den Zuschlag für den Betrieb auf den Strecken in der Süd- und Westpfalz bekommen hat. Ende 2025 beginnt der Einsatz der neuen Flirt-Akku-Triebwagen auf den Linien von Kaiserslautern über Neustadt und Landau nach Karlsruhe sowie von Pirmasens über Zweibrücken nach Saarbrücken. Ein Jahr später folgen dann die Linien von Pirmasens nach Landau und Kaiserslautern, von Kaiserslautern nach Kusel und Lauterecken sowie von Winden nach Bad Bergzabern. Akku-Hybrid-Triebwagen können Strom sowohl aus einer Batterie als auch aus der Oberleitung ziehen.


Land unterstützt Saarbahn-Strecke nach Saargemünd

Danke Frau Ministerin Rehlinger, eine lange Forderung der Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux e.V. wurde (teilweise) erfüllt.

Wir hatten mehrmals gefordert, dass das Land die Kosten Landesgrenze - Bahnhof Saargemünd übernehmen solle, schließlich fährt die Saarbahn auf der Strecke nach Eisenbahnbetriebsordnung, ist also SPNV und in der Aufgabenträgerschaft des Landes.

Gerade der grenzüberschreitende Personennahverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der deutsch-französischen Freundschaft und muss auch in Bezug auf die Frankreich "Strategie" des Saarlandes weiter ausgebaut werden.

Leider wird immer noch im Kleinen diskutiert wer nun noch den Restbetrag zahlen muss oder soll.

Diese kleinkarierte Diskussion bringt uns nicht weiter und das MWAEV muss den Restbetrag einfach drauflegen.

Im Prinzip kann die volle Summe vom MWAEV aus Regionalisierungsmitteln bezahlt werden.

Wie soll das "Großprojekt" Verkehrsentwicklungsplan des Saarlandes (VEP 2030 Saarland) umgesetzt werden, wenn wir hier auf der Saarbahnstrecke Brebach - Saargemünd schon über 287.000 € diskutieren.

Der VEP wird für die Betriebskosten Millionen kosten, ein großer Teil ist aber schon über die Regionalisierungsmittel vorhanden.

Im Jahr 2022 bekommt das Saarland Regionalisierungsmittel in Höhe von 111.698.494,77 Euro aus Berlin überwiesen.

Dieses Geld muss überwiegend für die Bestellung von Verkehr (R-Bus/Bahn) ausgegeben werden.

Anke Rehlinger spekuliert auf noch mehr Geld vom Bund, das ist legitim aber das Saarland muss ebenfalls seinen eigenen Beitrag zur Verkehrs- und Mobilitätswende leisten.

Großes kann nicht aus Kleinem entstehen, wenn wir uns schon im Kleinen verheddern.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbahn-linie-nach-saargemuend-land-gibt-200-000-euro-foerderung_aid-63733345


„Mitgliederversammlung“

Eine  „ordentliche Mitgliederversammlung fand am 25.09.2021 um 17 Uhr in Dillingen – Bahnhofsgaststätte statt.

Vorstandwahlen 2021:

1. Vorsitzender und Pressesprecher ► Erhard Pitzius

 

Stellvertretender Vorsitzender ► Willi Huppert

Stellvertretender Vorsitzender ► Winfried Hoffmann (Beauftragter für Barrierefreiheit)

Schatzmeister/Kassenwart ► Philipp Noah Groß

Schriftführerin ► Ivonne Pitzius

Beisitzer ► Christine Hoffmann - Sonny Sadler - Nico Baumann - Eberhard Friedrichs

Kassenprüfer Christian Jürgens und Rainer Veauthier


Plattform Mobilität sieht SVOLT Ansiedlung in Überherrn kritisch!

Im Prinzip ist die Aufteilung in zwei 30 km auseinanderliegende Werke ein NO GO.

Hier wird unnötiger Verkehr erzeugt, im Prinzip vollkommen unnötig.

Auch der Standort Überherrn ist sehr bedenklich, von der stark belasteten B269 neu angefangen bis zum Standort im oder am Wasserschutzgebiet und Naturschutzgebiet.

Der Naherholungscharakter der Gemeinde Überherrn und die Wohnqualität, auch in Friedrichweiler, leidet erheblich.

Während in Eiweiler eine bauliche Infrastruktur vorhanden ist, muss in Überherrn Alles auf der Grünen Wiese aus dem Boden gestampft werden.

Hier fehlt ein schlüssiges Konzept, nicht nur was die Verkehrsanbindung betrifft.


Daher ist das Linslerfeld in Überherrn eindeutig der falsche Standort.



Verbesserungsbedarf beim ÖPNV

Die Plattform Mobilität sieht trotz des dichten Haltestellennetzes noch großen Verbesserungsbedarf beim ÖPNV im Saarland.
Damit reagierte der Verein auf eine Studie der Allianz pro Schiene. Demnach leben 96,7 Prozent der Saarländer maximal 600 m von einer Bushaltestelle oder 1200 m von einem Bahnhof entfernt.
Das sind mehr Menschen als in allen anderen Flächenländern.
Die Plattform Mobilität kritisierte, dass diese Entfernungen für viele Menschen nicht attraktiv seien.
Zudem seien viele Haltestellen in schlechtem Zustand und es fehlten gute Verbindungen. SAARTEXT vom 19.08.2021
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In keinem anderen Flächenland besteht ein so dichtes Netz von Haltestellen und Bahnhöfen wie im Saarland - das geht aus einer Erhebung der Allianz pro Schiene hervor. Demnach wohnen fast 97 Prozent der Saarländer höchstens 600 Meter Luftlinie von einer Bushaltestelle oder 1200 Meter Luftlinie vom nächsten Bahnhof entfernt.
Ist damit im Saarland alles bestens mit dem ÖPNV?
Es gibt noch einiges zu verbessern, sagt dazu Erhard Pitzius vom Verein "Plattform Mobilität".
Was, das erläutert er im SR-Interview.

Das Saarland ist Spitzenreiter!
Die Wege sind kurz aber nur nach Definition der Allianz Pro Schiene.
Die Vorgaben des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) liegen bei Bushaltestellen zwischen 300m und 500m.

Aber trotz der relativ kurzen Wege zu Haltestellen und Bahnhöfen ist die Nutzung des ÖPNV im Saarland eher mangelhaft.
Die Allianz pro Schiene hat 600 Meter zur Bushaltestelle und 1200 Meter zum Bahnhaltepunkt als Standard definiert, außerdem sind nur , wenn man im Detail liest, größere Haltepunkte gemeint, die mindestens 20 Abfahrten am Tag haben.

Vor 30 Jahren waren diese Entfernungen noch relevant aber heutzutage sind diese Werte nicht mehr darstellbar.
Daher geht die Plattform Mobilität eher von 300 - 500 Metern (Bus-Straba) und maximal 1.000 Metern zur Bahn aus.
Aber nur wenn die Angebote (auch über Landkreisgrenzen hinweg) stimmen, mit überschaubaren Tarifen, wenigen Umstiegen und Anschlusssicherung, dann werden die Bürger den ÖPNV nutzen.


Viele Haltestellen und Bahnhalte sind im Saarland im erbärmlichen Zustand und immer noch nicht barrierfrei.
Es fehlen Linienbezeichnungen, Netzpläne, manchmal sogar Fahrpläne.
An Sonntagen ist das Busangebot stark ausgedünnt, ein touristischer Ausflug kaum möglich.

Hier ist im Saarland noch viel Luft nach Oben, der ÖPNV hat es im Autoland Saarland trotz Tarifreform immer noch schwer.

Haben wir da was falsch verstanden - Hunsrückquerbahn - Stilllegung von Bahnstrecken §11 AEG

Wurde nicht vor einger Zeit aus Berlin verkündet, dass es aktuell auch in Bezug auf den Klimawandel, Klimaziele und der Mobilitätswende keine Stilllegungen mehr geben soll oder haben wir was falsch verstanden?

Für die Strecke 3021 läuft zur Zeit ein Planfeststellungsverfahren für den SPNV, bleibt nun die Frage im Raum, gerade jetzt wo (auch) eine Nachfrage für den Güterverkehr besteht, möchte sich die DB gerne aus der Verkehrssicherungspflicht stehlen.

Wie sollen Güter zurück auf die Bahn, wie soll eine Mobilitätswende hin zum SPNV und ÖPNV gelingen, wenn immer mehr Bahnstrecken ins ungewisse steuern.

Wenn sich keine Pächter finden, dann wird stillgelegt!

Auch wenn sich ein Pächter findet bleibt die Frage, wie lange der oder die Pächter sich die Infrastrukturkosten werden leisten können.

Die DB als Besitzer ist fein raus und nach ein paar Jahren droht die Stilllegung, wie es schon bei vielen verpachteten Bahnstrecken geschehen ist oder bald geschehen wird (Strecken 3274/3211 Primstalbahn oder Strecke 3290/3232 Bisttalbahn im Saarland)

Die Plattform Mobilität fordert schon länger ein Bundesinfrastrukturerhaltungsgesetz damit die Infrastruktur im Industrie- und Wirtschaftsstandort Deutschland nicht verkommt, auch der Besitzer der Infrastruktur muss einen Teil am Erhalt leisten.

Wiederum merken wir, dass schöne Worte nicht viel nutzen, was Vorne aufgebaut wird, das wird Hinten wieder eingerissen.

Die Politik aber auch die DB werden dadurch unglaubwürdig, vielleicht weil man insgeheim die Schiene gar nicht stärken möchte?

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Verkehrsministerium bereitet Reaktivierung von Bahnstrecken vor: Ausschreibung der Machbarkeitsstudie und Nutzen-Kosten-Untersuchung - Medieninfo vom: 04.08.2021, 12:40 Uhr

Der Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV Saarland (VEP ÖPNV) wirkt: Zahlreiche stillgelegte Bahnstrecken werden nach dem Konzept des VEP ÖPNV nun auf technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit hin detailliert untersucht.

„Die Zukunft des saarländischen ÖPNV beginnt jetzt“, hatte Verkehrsministerin Anke Rehlinger zum Beschluss des neuen Verkehrsentwicklungsplans ÖPNV Saarland (VEP ÖPNV) am 13. Juli 2021 gesagt. Mit der Tarifoffensive macht das Verkehrsministerium den ÖPNV bereits seit dem 1. Juli einfacher und günstiger. Aber auch andere Bestandteile der laut Rehlinger „tiefgreifendsten Vision für den saarländischen ÖPNV seit über 20 Jahren“ geht das Ministerium umgehend an.

„Wir ruhen nicht, sondern geben dem ÖPNV im Saarland einen Schub nach dem anderen. Digitalisierung, Barrierefreiheit, Marketing und Erscheinungsbild der Bahnhöfe gehen wir ebenso an wie die Reaktivierungen“, so Ministerin Anke Rehlinger.

So bereitet das Wirtschafts- und Verkehrsministerium die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken im Saarland vor. In einem europaweiten Verfahren werden für alle in Frage kommenden Schienenstrecken die Machbarkeitsstudie und Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Reaktivierung für den Personenverkehr nach dem Konzept des VEP ÖPNV ausgeschrieben. Dies ist notwendig, um anschließend Bundesmittel beim Bundesverkehrsministerium einwerben zu können. Bis zu 90 Prozent der Investitionskosten gibt der Bund nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG).

Im VEP ÖPNV wurde in einem ersten Schritt das Reaktivierungspotenzial für sämtliche nicht mehr genutzten Strecken untersucht. Dabei konnten die zu erwartenden Kosten und Nutzen allerdings nur grob abgeschätzt werden. In der jetzt vorgesehenen Machbarkeitsstudie und Nutzen-Kosten-Untersuchung werden die Strecken genauer analysiert, die der ersten Prüfung standgehalten haben (Nutzen-Kosten-Verhältnis mindestens bei etwa 1,0). Mit einer Detailbetrachtung soll dieses Nutzen-Kosten-Verhältnis nicht nur überprüft, sondern auch durch eine genauere Planung von Strecken, Stationen, Betriebsablauf und begleitenden Maßnahmen optimiert werden.

Es sollen folgende Strecken betrachtet werden:

Saarbrücken - Fürstenhausen – Großrosseln ("Rosseltalbahn")

Überherrn - Fürstenhausen / Bahnhof Völklingen ("Bisttalbahn")

Merzig - Losheim (ehemalige Merzig-Büschfelder Eisenbahn)

Dillingen / Saarlouis – Schmelz-Limbach - Wadern bzw. Dillingen / Saarlouis - Lebach-Jabach ("Primstalbahn")

Homburg (-Schwarzenacker) – Blieskastel-Lautzkirchen ("Bliestalbahn")


Für alle Strecken sollen ggf. auch verschiedene mögliche Varianten betrachtet und bewertet werden. Ebenso ist die Integration in das Bestandsnetz sowie ggf. auch die Anpassung der Zulaufstrecken zu den zu reaktivierenden Strecken Gegenstand der Untersuchungen. Für die Vorzugsvariante werden die Kosten für Bau, Erhaltung und Betrieb sowie die zu erwartenden Fahrgeldeinnahmen ermittelt.

Auf dieser Basis wird der Auftragnehmer eine Nutzen-Kosten-Untersuchung nach der Methode der Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr durchführen, wobei eine Sensitivitätsanalyse hinsichtlich weiterer nicht direkt im Verfahren zu berücksichtigenden Einflussfaktoren (z. B. Güterverkehr, Anschlussverbindungen, Verlängerungsoptionen) vorzunehmen ist.

Zur Diskussion und Abstimmung der Vorgaben, Rahmenbedingungen sowie der Ergebnisse der Untersuchung wird ein projektbegleitender Arbeitskreis mit allen betroffenen und mitwirkenden Akteuren (u. a. Ministerien, Aufgabenträger, Landkreise, Städte und Gemeinden sowie Verkehrsunternehmen) eingerichtet. Sitzungen finden zu Beginn, bei wesentlichen Zwischenschritten und zur Diskussion der Ergebnisse statt.

Mit Start der Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbs auf der europäischen Vergabeplattform startet das streng formalisierte Vergabeverfahren mit Eignungsprüfung, Angebots- und Verhandlungsphase, dessen Fristen weitgehend gesetzlich vorgeschrieben sind. Demnach ist mit einer Zuschlagserteilung gegen Ende des Jahres zu rechnen.

Bei einem Start der Untersuchungen unmittelbar zum Jahresbeginn 2022 ist mit den finalen Ergebnissen für Mitte 2023 zu rechnen.

Zeitlich versetzt aufgrund noch erforderlicher Abstimmungen, jedoch geplant noch in 2021, folgen die entsprechenden Schritte für den Infrastrukturaufwand zur Realisierung des Kernnetzes der S-Bahn Saarland. In Abhängigkeit von Entscheidungen auf Seiten der französischen Partner sowie der Landeshauptstadt Saarbrücken folgen die jeweils erforderlichen Untersuchungen für die grenzüberschreitenden Projekte (Niedtalstrecke, kleine bzw. große Schleife, Saarbahnstrecke Saarbrücken – Forbach).

Julian Lange
Pressesprecher und Referatsleiter M/6: Kommunikation, Medienarbeit, Redaktion - MWAEV

 

Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr in Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg.

Die SPNV-Leistungen sind im Los 1 ab dem 15.12.2024 bis zum internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2039 – gemäß der nachfolgenden Auflistung in 3 Betriebsaufnahmestufen zu erbringen.

Die Betriebsaufnahme hat dabei wie folgt schrittweise zu erfolgen, um parallel die erforderlichen Elektrifizierungen für die BEMU-Fahrzeuge aufbauen zu können.

Dezember 2024:

— RE 6/RB 51 Kaiserslautern – Neustadt/W. – Landau – Karlsruhe.

Dezember 2025:

— RB 68 Saarbrücken – Zweibrücken – Pirmasens.

Dezember 2026:


— RE 64/RB 64 Kaiserslautern – Steinalben – Pirmasens;
— RB 66 Kaiserslautern – Olsbrücken – Lauterecken-Grumbach;
— RB 67 Kaiserslautern – Landstuhl – Glan-Münchweiler – Kusel;
— RB 54 Bad Bergzabern – Winden – Karlsruhe;
— RE 55/RB 55 Landau – Annweiler – Hinterweidenthal – Pirmasens;
— RB 77 Saarbrücken – Dillingen – Niedaltdorf.

Vergeben wird ein Brutto-Verkehrsvertrag.
Es sind ausschließlich BEMU-Fahrzeuge (Neufahrzeuge) zugelassen. ► BEMU (battery electric multiple unit)
https://ausschreibungen-deutschland.de/644345_Verkehrsleistungen_im_SPNV_fuer_das_Pfalznetz_2020_Kaiserslautern


04.07.2021 ► Die Plattform Mobilität war mal wieder vor Ort in Bitche.
Ein langer Tag von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr war angesagt.
Die Sicherung des Poste 70 bei Hasselfurth stand wieder auf dem Programm.
Für die Plattform mit dabei: Ivie Pitzius, Christian Jürgens und Erhard Pitzius.



Der ÖPNV darf nicht am Bürger und Fahrgast vorbeifahren



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27.05.2021  SR Online

Tarifreform im saarländischen ÖPNV                                                                   

Der SaarVV führt zum 1.Juli ein neues Tarifsystem ein. Gegenüber den alten Abos und Fahrscheinen sinken die Preise. Ein Abo für das ganze Land ab neun Uhr ist ab 39 Euro erhältlich. Auch Schülertickets werden günstiger. Hinzu kommen Rabatte bei mehreren Kindern pro Familie. Die Mehrkosten von 15 Millionen Euro pro Jahr übernimmt das Land drei Jahre lang. Die Kommunen verpflichten sich, steigende Kosten zu übernehmen und das Angebot nicht auszudünnen. Abonnenten sollen ihre Verträge bis zum 10.Juni an die neuen Tarife anpassen.

Ein Kommentar von Erhard Pitzius - Vorsitzender der Plattform Mobilität.

SaarVV Tarifreform 01.07.2021 PM 27.05.2021


Die Tarifreform war notwendig aber ob diese Reform der große Wurf wird, da bleibt ein Fragezeichen?
Positiv zu werten sind die neuen Tagestickets, hier gibt es gute Angebote als Alternative zu den Abos oder Einzelfahrscheinen für Wenigfahrer.
Auch die Flat-Abos halten wir grundsätzlich für eine gute Idee, hier kann aber noch nachgebessert werden.
Die Waben bleiben leider erhalten, nur die Tarifzonen werden weniger.
Die enge Wabenstruktur, auch mit den bleibenden Füllwaben, bringt den Nutzern nichts, die im Nahbereich unterwegs sind, es profitieren nur die Vielfahrer über weite Strecken.
Die Nutzung der Flat Abos vor 9.00 Uhr bleibt eingeschränkt, wer vor 9 auf die Reise geht muss mehr zahlen, ebenso muss immer noch für die Mitnahme von Rädern in Zügen vor 9 gezahlt werden.
Der Grundstock der Tarifreform steht seit 2019 fest, in der Zeit bis zum Juli 2021 hätte der SaarVV und das MWAEV weiter die Tarifreform verbessern müssen.

Größere Waben, Wegfall der Füllwaben, dies wäre ein Gebot der letzten Monate gewesen.
Auch die bürokratische Rückerstattung der Geschwisterrabatte ist hinderlich oder spekuliert man darauf, dass so manche Familie vergisst den Rückerstattungsantrag zu stellen.
Günstige Azubi Tickets nutzen nichts, wenn die ÖPNV Erschließung von vielen Gewerbe- und Industriegebieten nicht vorgenommen wird, hier kann man keine Azubis Abo´s oder Jobtickets verkaufen.
Allein im Raum Saarlouis gibt es viele große Gewerbegebiete ohne ÖPNV Anschluss. (Lisdorfer Berg, Häsfeld Altforweiler, Langwies Überherrn, Campus Nobel, Dickenwald I+II, John I+II im Raum Saarwellingen)
Das Land übernimmt für 3 Jahre die Kosten, was passiert danach, werden die Aufgabenträger, besonders im Busbereich, die Fahrtangebote kürzen (müssen).
Wenn dies eintritt ist die Tarifreform aber auch der VEP Saarland gescheitert.
Auch zum Thema Übergangstarife zum VRT (Trier) oder zur Rhein-Nahe Verkehrsverbund gibt es keine Neuigkeiten, es wird eine Arbeitsgruppe gegründet heißt es aus dem MWAEV.
Auch das Thema Übergangstarife zu unseren französischen Nachbarn muss auf die Agenda, hier sind auch der IPR (Interregionale Parlamentarierrat), der Eurodistrict Saar-Moselle und unser Europaminister gefragt.
Fazit: Es geht noch mehr in Sachen Tarifreform durch Wegfall der Füllwaben und durch Schaffung von wenigen übersichtlichen Waben, wenn man denn unbedingt am Wabensystem festhalten möchte.
Eine Tarifreform und günstige Tarife sind aber immer nur eine Seite der Medaille.

Das Angebot muss stimmen, Anschlüsse müssen passen und der ÖPNV muss auch an Wochenenden und Feiertagen und am späten Abend nutzbar sein. Hier ist Kreativität gefragt.
Barrierefreiheit und eine bessere Kundeninformation müssen schnellstens weiterentwickelt werden.
Der SaarVV (jetzt Schlaufaufau) ist immer noch nur ein Tarifverbund, der VEP des Saarlandes hat es versäumt einen richtigen Verkehrsverbund zu schaffen, die Zeiten von 15 Aufgabenträgern und mehr müssen endlich beendet werden.
Der platte Slogan "Sei schlauVV, fahr SaarVV" wird sich beweisen müssen, in zwei Jahren nach Corona wissen wir mehr!


17.5.2021 - DBV-Bundesverband

DBV-Stellungnahme zum 3. Schienengipfel der Bundesregierung

Der Deutsche Bahnkunden-Verband unterstützt das Vorhaben des Schienengipfels, den europäischen Fernverkehr mit der Eisenbahn unter dem Stichwort TEE 2.0 auszubauen, ausdrücklich.
Das Bekenntnis von 22 europäischen Ländern zu einem Europatakt mit zahlreichen Fernverbindungen ist begrüßenswert.
Jetzt kommt es darauf an, dass der Absichterklärung rechtsverbindliche Verträge folgen.
Auch hierfür ist die Strecke Berlin - Dresden - Prag - Wien (Via Vindobona), deren Ausbau zwischen den Regierungen Deutschlands, Tschechiens und Österreichs vereinbart wurde, ein guter Anfang.
Es ist schön, dass die Politik offenbar die Bahn wiederentdeckt hat. Jedoch bedarf es vieler Anstrengungen, um Menschen, die bisher Auto und Flugzeug nutzen, von der Bahn zu überzeugen und die junge Generation zu gewinnen.

Der Bund muss sich endlich von der als "Vollkostenprinzip" bezeichneten einseitigen Benachteiligung des Bahnfernverkehrs gegenüber allen anderen Verkehrsträgern trennen. Während der Flugverkehr noch immer von der Kerosinsteuer befreit ist, soll bisher ausgerechnet der umweltfreundliche Eisenbahnfernverkehr eigenwirtschaftlich arbeiten. Stattdessen fordert der DBV, dass der Bund die Kosten der öffentlichen Strecken komplett übernimmt, auf denen dann der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen stattfinden kann.


Wo es möglich ist sollte der Ausbau der Strecken Vorrang vor Neubau haben, denn er geht schneller, ist kostengünstiger und umweltfreundlicher.

Auf einigen Strecken genügt ein Lückenschluss, um internationalen Bahnverkehr wieder zu ermöglichen und Fahrzeiten deutlich zu verkürzen.

Ein Beispiel hierfür wäre der Wiederaufbau der Strecke Berlin - Usedom. Schließlich wollen wir die bessere Bahn nicht erst Ende der Dreißiger Jahre sondern so bald wie möglich.

Gerhard J. Curth, Präsident


Mit der Saar­bahn zum Shop­pen im Saar­ba­sar




Anhörung des Verkehrsausschusses des Saarländischen Landtages

Am 21.04.2021 findet eine Anhörung zum Thema Verkehrsentwicklungplan (VEP) des Saarlandes statt. Die Plattform Mobilität nimmt daran teil und steht den Mitgliedern des Verkehrsausschuisses für Fragen zur Verfügung.

Die Stellungnahme der Plattform Mobilität für den Landtag kann hier heruntergeladen werden.

Kein ÖPNV nach Frank­reich bis En­de März

Die Bus- und Bahn­ver­bin­dun­gen zwi­schen dem Saar­land und dem Dépar­te­ment Mo­sel­le blei­ben wei­ter aus­ge­setzt.

Das stößt auf Kri­tik.

Von Hélène Mail­las­son METZ/SAAR­BRÜ­CKEN |

Ih­re Hoff­nung, die­ser Ta­ge wie­der mit Bus und Bahn zur Ar­beit zu fah­ren, muss­ten die Pend­ler aus Loth­rin­gen be­gra­ben. Seit Be­ginn des Mo­nats ist der grenz­über­schrei­ten­de ÖPNV aus­ge­setzt. Grund da­für ist die Ein­stu­fung des fran­zö­si­schen Nach­bar-Ddépar­te­ments Mo­sel­le als Vi­rus­mu­ta­ti­ons­ge­biet.

Zu­nächst galt die­se Ein­schrän­kung bis zum 17. März.

Jetzt ist aber klar: Bis En­de des Mo­nats wird es kei­ne Er­leich­te­run­gen ge­ben.

„Hin­ter­grund ist die er­neut ver­län­ger­te Co­ro­na-Schutz-Ver­ord­nung des Bun­des. Sie sieht wei­ter­hin ein Be­för­de­rungs­ver­bot von Per­so­nen aus Ri­si­ko­ge­bie­ten nach Deutsch­land vor, um ei­ne Aus­brei­tung der Co­ro­na-Vi­rus-Mu­ta­ti­on zu brem­sen. Dem­nach dürf­ten Pend­le­rin­nen und Pend­ler aus Mo­sel­le zur­zeit nicht mit Bus und Bahn in das Saar­land ein­rei­sen“, teil­te das saar­län­di­sche Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um mit. „Pend­ler, die mit pri­va­ten Ver­kehrs­mit­teln ins Saar­land ein­rei­sen, müs­sen ei­nen ne­ga­ti­ven Co­ro­na-Test mit sich füh­ren, der nicht äl­ter ist als 48 Stun­den. Die Bun­des­po­li­zei kon­trol­liert die Ein­hal­tung der Maß­nah­men in Grenz­nä­he wei­ter­hin stich­pro­ben­ar­tig“, so die Be­hör­de wei­ter.

Die­sen Zu­stand kri­ti­siert die Links­frak­ti­on im Land­tag. „Es ist un­säg­lich, in wel­chem Aus­maß die gu­te Nach­bar­schaft zu Frank­reich ge­fähr­det wird. Die Men­schen in un­se­rer Re­gi­on le­ben und ar­bei­ten zu­sam­men.

Bus­se und Bah­nen, die an den Gren­zen Halt ma­chen müs­sen, und ge­schlos­se­ne Schlag­bäu­me kön­nen ein Vi­rus nicht auf­hal­ten, aber ei­ne gu­te Part­ner­schaft stö­ren und vor al­lem Be­rufs­pend­lern Schwie­rig­kei­ten ma­chen“, sag­te der ver­kehrs­po­li­ti­sche Spre­cher Jo­chen Fla­ckus.

Ähn­lich sieht das der saar­län­di­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Oli­ver Luk­sic (FDP). „Es ist nicht ein­zu­se­hen, wes­halb die Re­gie­rung er­laubt, nach Mal­lor­ca zu flie­gen, aber die Fahrt mit der Saar­bahn nach Saar­ge­münd un­ter­sagt wird“, so Luk­sic. Be­son­ders ab­surd sei es, weil in der Pra­xis Deut­sche und Fran­zo­sen ein­fach auf deut­scher Sei­te in Bus und Bahn ein­stei­gen wür­den. Ne­ben den vie­len Pend­lern sind auch Schü­ler mit Wohn­sitz hin­ter der Gren­ze be­son­ders hart von die­ser Maß­nah­men be­trof­fen. Zum Bei­spiel am Deutsch-Fran­zö­si­schen Gym­na­si­um, wo vie­le Schü­ler aus Frank­reich nun von ih­ren El­tern mit dem Au­to nach Saar­brü­cken ge­fah­ren wer­den. Die­se müs­sen sich je­den zwei­ten Tag ei­nem Test un­ter­zie­hen, auch wenn sie nicht aus dem Au­to aus­stei­gen.

Er­hard Pit­zi­us, Vor­sit­zen­der der Platt­form Mo­bi­li­tät Saar­Lor­Lux, sieht au­ßer­dem ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung der ÖPNV-Nut­zer. „Nut­zer von Bus und Bahn wer­den wei­ter in der Mo­bi­li­tät aus­ge­grenzt. Ob­wohl ei­gent­lich ei­ne Kon­trol­le an nur 2-3 ÖPNV Grenz­über­gangs­stel­len nö­tig wä­re, dür­fen Men­schen, die kein Au­to be­sit­zen, nicht zum Ar­beits­platz oder zu Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen“, so Pit­zi­us.

Kri­tik kommt eben­so von der Eu­ro­pa-Uni­on Saar. „Wir brau­chen jetzt ein­heit­li­che und eng ab­ge­stimm­te Ein­rei­se­be­stim­mun­gen so­wie ge­mein­sa­me Test- und Impf­stra­te­gi­en, um die Aus­brei­tung der Vi­rus­mu­ta­tio­nen wirk­sam zu ver­hin­dern. Der not­wen­di­ge ‘klei­ne Grenz­ver­kehr’ muss prak­ti­ka­bel und le­bens­nah wie­der mög­lich ge­macht wer­den”, er­klärt Mar­griet Zie­der-Ripp­lin­ger, Vor­sit­zen­de des Lan­des­ver­ban­des. Als mög­li­che Lö­sung schlägt der Ver­band vor, das Do­ku­ment zur Selbst­er­klä­rung über trif­ti­ge Grün­de für den Grenz­über­tritt vom ver­gan­ge­nen Jahr statt der täg­lich neu­en di­gi­ta­len Ein­rei­se­an­mel­dung wie­der an­zu­er­ken­nen und die Test­fre­quenz für die­se Per­so­nen auf ein­mal pro Wo­che zu re­du­zie­ren. Zu­dem soll der grenz­über­schrei­ten­de öf­fent­li­che Nah­ver­kehr wie­der auf­ge­nom­men wer­den und Mög­lich­kei­ten für kos­ten­lo­se An­ti­gen-Schnell­tests an den Kno­ten­punk­ten der öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel ge­schaf­fen wer­den.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/blickzumnachbarn/kein-bus-und-bahn-nach-frankreich-bis-ende-maerz_aid-56874227


Neues zum Thema Reaktivierung der Rossetalbahn

Reaktivierung Rossetalbahn

 

Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV Saarland
Newsletter vom Februar 2021
Verkehrsministerin Rehlinger legt den Entwurf des Verkehrsentwicklungsplans ÖPNV Saarland vor

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV wurde heute als Entwurf der Landesregierung beschlossen. Dies teilte Verkehrsministerin Anke Rehlinger auf der Landespressekonferenz mit. Gleichzeitig startet damit gemäß § 10 ÖPNVG das offizielle Beteiligungsverfahren aller Akteure, Gruppen und Verbände. Innerhalb dieses Verfahrens haben alle Interessierten und Betroffenen nochmals die Gelegenheit, zum VEP-Entwurf detailliert Stellung zu beziehen.

Für das Anhörungsverfahren ist eine Dauer bis Ende April vorgesehen. Noch vor der Sommerpause soll der VEP ÖPNV dann in Kraft gesetzt werden.
Wir werden Sie über den Newsletter über die weiteren Verfahrensschritte informieren.
Der Berichtsentwurf sowie eine Kurzfassung, aus der Sie die wichtigsten Maßnahmen und Konzepte in Kurzform entnehmen können, steht Ihnen auf der projektbegleitenden Homepage vep.saarland zum Download zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Ihr Projektteam des VEP ÖPNV
http://vep.saarland

Die Plattform Mobilität ist Mitglied im Projektbeirat VEP Saarland

Trassengebühr und Stationsentgelt Saarbahn nach Saargemünd

Jetzt hat sich auch der Europäische Fahrgastbeirat in die Thematik eingeschaltet. In einer Videokonferenz mit der Plattform Mobilität wurde die Thematik erläutert. Demnächst wird die Runde auch durch Vertreter der Saarbahn, von Pro Bahn und dem Deutschen Bahnkundenverband erweitert.



Bahnverkehr kostet Geld, in Frankreich (leider) etwas mehr als in Deutschland. Je Zugkilometer werden in Deutschland zwischen 8 und 12 € fällig, in Frankreich zwischen 18 und 24 Euro. Wer wie das Saarland eine Frankreichstrategie auf der Agenda stehen hat, der darf nicht meckern, sondern muss zuerst mal mit den Gegebenheiten umgehen. Das Land Rheinland-Pfalz zahlt nach Informationen der Plattform Mobilität zwischen Landesgrenze RLP und Wissembourg für einen Stundentakt 300.000 € im Jahr aus Regionalisierungsmitteln und hier wird nicht gemeckert, sondern zu Gunsten der Deutsch-Französischen Freundschaft gerne der Zugverkehr bestellt und bezahlt. Züge, die aus Frankreich nach Deutschland fahren müssen auch in Deutschland Trassenentgelte (Stationsentgelte) zahlen.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/afd-und-plattform-mobilitaet-ruegen-schienen-gebuehr-fuer-die-saarbahn_aid-55619229?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter-Auto 

12.01.2021

Die Saarbahn GmbH soll für die Nutzung von 800 Metern Schienenstrang in Frankreich rückwirkend ab 2019 pro Jahr 168 000 Euro bezahlen. Fast doppelt so viel wie bislang. Solche Preiserhöhungen gefährdeten schon wiederholt die Verbindung von und nach Saargemünd.

Saarbrücken

Die Gebührenerhöhung für die Saarbahn kommt schlecht an. Der Interregionale Parlamentarier-Rat ist ebenso dagegen wie der Verein Plattform Mobilität und die Saarbrücker AfD-Stadtratsfraktion.

Die Saarbahn soll 168 000 Euro pro Jahr dafür zahlen, dass sie zur Fahrt nach und von Saargemünd 800 Meter französischen Schienenstrang nutzt. Fast doppelt so viel wie bisher. Und sogar rückwirkend für 2019 (SZ vom Samstag). Das kommt nicht gut an.

Sozialdemokratin Isolde Ries, Landtagsvizepräsidentin und Vorsitzende der Verkehrskommission im Interregionalen Parlamentarier-Rat (IPR), fordert, das Problem nicht nur jetzt, sondern dauerhaft zu lösen.

Darum kümmern sollte sich, geht es nach Ries, der neue IPR-Präsident Jean Rottner. Er ist zugleich Präsident des Regionalrates Grand Est. „Wir können uns nicht alle Jahre wieder mit dieser Frage herumschlagen, ohne Schaden in unserer Beziehung zu erleiden“, schreibt Ries. Grenzüberschreitender Verkehr, auch und besonders auf der Schiene, sei die Grundvoraussetzung für das Zusammenwachsen und gegenseitige Kennenlernen innerhalb der Großregion. Dieses Zusammenwachsen dürfe nicht beschädigt werden.

„Im Gegenteil, es ist zu bewahren und muss erweitert werden“, fordert Ries.  Und ergänzt: „Aber auch Oberbürgermeister Uwe Conradt ist hier dringend gefordert. Als Präsident des Euro-Distrikts SaarMoselle muss er die Werkzeuge des Aachener Vertrags nutzen, um die grenzüberschreitende Mobilität zu fördern und alle Verbindungen besser miteinander zu verknüpfen. Dazu darf er die bilateralen Gespräche auf regionaler und nationaler Ebene nicht abreißen lassen.“

Am 15. Januar wird Ries eine Resolution der Kommission Verkehr und Kommunikation in den Ständigen Ausschuss des IPR einbringen. Diese Resolution fordert, dass der neue IPR-Präsident Jean Rottner mit den Akteuren der Saarbahn und der französischen Staatsbahn SNCF spricht. Ziel sei eine dauerhafte und verlässliche Personennahverkehrslinie zwischen Saarbrücken und Saargemünd. 

Mit dieser Resolution beschäftigt sich der Interregionale Parlamentarier-Rat in seinem Plenum am 5. Februar bei der Übergabe der saarländischen IPR Präsidentschaft an Grand Est.

Als einen „eklatanten Verstoß gegen die gut nachbarschaftlichen Verhältnisse zwischen dem Saarland und der Region Grand Est“ bewertet die Saarbrücker AfD-Stadtratsfraktion die deutliche Erhöhung der Schienen-Nutzungsgebühr.

Dieser Akt stehe in einem krassen Widerspruch zum Elysée-Vertrag. Die AfD-Fraktion fordert, der saarländische Ministerpräsident müsse „Klartext“ mit der französischen Seite sprechen und ebenso Kritik üben, wie er sich das gegenüber Luxemburg wegen dessen „Coronastrategie“ angemaßt habe. Die Saarbahn könne es sich nicht leisten, für 800 Meter Trasse 168 000 Euro zu zahlen. Saargemünd werde dann nicht mehr angefahren, befürchtet die AfD-Fraktion.

Weitere Kritik an der Gebührenerhöhung kommt von Erhard Pitzius, dem Vorsitzenden des Vereins Plattform Mobilität SaarLorLux. Über die Höhe der Gebühren lasse sich trefflich streiten, aber wichtiger sei doch, wer sie bezahlen soll. Außerdem entstehen diese hohen Gebühren nach Pitzius’ Ansicht auch durch die hohe Zahl der Fahrten im Halbstundentakt. 

Die Saarbahn sei zwischen Brebach und Saargemünd gemäß der Eisenbahnbetriebsordnung keine Straßenbahn, sondern eine Eisenbahn. Dafür seien der Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) und das Ministerium für Verkehr zuständig, auch was Bestellung und Bezahlung betrifft. Also müssten grundsätzlich der ZPS und das Ministerium die Verkehre bestellen und aus den vom Bund übertragenen „Regionalisierungsmitteln“ bezahlen. Bleibe die Frage, in welchem Umfang das Ministerium Verkehre auf der Bahnstrecke Brebach-Saargemünd bestellt hat.

Zumindest müsse ein Stundentakt bestellt worden sein. Nun ende eigentlich die Zuständigkeit von Ministerium und Zweckverband an der Grenze. Das hindere das Ministerium aber nicht daran, zumindest einen Stundentakt zwischen Bundesgrenze und Saargemünd zu finanzieren. Dafür habe das Land dank der Regionalisierungsmittel genug Geld.

Saarbrücker Zeitung 12.01.2021


Am Sonntag - 13.12.2020 - ist Fahrplanwechsel
Die neuen Talent 3 Fahrzeuge von VLEXX treten immer mehr in den Fokus des Betrachters am Saarbrücker Hauptbahnhof.

Der Fahrplanwechsel 2020/2021 wird wohl problemloser verlaufen als im letzten Jahr.
Wir sind gespannt ob die Zeit der Quietschies nun wirklich abgelaufen ist.
Fotos vom 01.12.2020 in Saarbrücken HBf.

 

Bahnstreckenreaktivierungen im Saarland

Sehr geehrter Staatssekretär Barke. 

Die Ansiedlung der SVOLT Batteriefabrik im Saarland wurde innerhalb weniger Monate durchgezogen.
Die Plattform Mobilität erwartet von Ihnen in Bezug auf die Bahnstreckenreaktivierungen im Saarland das gleiche Engagement.
Auch ihre Aussagen, dass die Strecken schon seit 30/40 oder 80 Jahren stillgelegt sind entbehrt jeder Grundlage.
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Jürgen Barke, Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, spricht im Interview über den Stand der Reaktivierungs-Pläne saarländischer Bahnstrecken. Das Saarland könne beim Bund noch keine Gelder für die Reaktivierung beantragen, solange noch kein konkreter Verkehrsentwicklungsplan beschlossen sei, so Barke. Die Rosseltalbahn-Strecke habe gute Aussichten auf Erfolg wegen überzeugender Kosten-Nutzen-Rechnungen. Andere Strecken müssten noch aufwendiger geprüft werden.

Im Frühjahr wurden große Pläne geschmiedet. Ganze Eisenbahnstrecken, auf denen nur noch ein paar Güterzüge oder Museumsbahnen fahren, könnten wieder für den regulären Personenverkehr reaktiviert werden. Sogar von einer saarlandweiten S-Bahn war die Rede. Kurz vor Jahresende zieht „Wir im Saarland“ eine Bilanz.


ÖPNV-Probleme zwischen Saarland und Rheinland-Pfalz

SR - Renate Wanninger  26.11.2020 | 08:16 Uhr

Die Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux e.V. fordert einen Übergangstarif zwischen dem SaarVV und dem Verkehrsverbund Trier (VRT). Durch das Fehlen dieser Tarife entstehe das Problem, dass einige Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer schwarzfahren, ohne es zu wissen, so der Verein. Denn selbst wenn jemand eine Monatskarte für beide Verkehrsverbünde hat, kann er oder sie des Schwarzfahrens bezichtigt werden.

Schwarzfahren wider Willen zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz

Der Übergangstarif fehlt zum Beispiel zwischen Nohfelden und Neubrücke, oder auch zwischen Taben und Saarhölzbach. Dort muss man zwischen der letzten Haltestelle des einen und der ersten Haltestelle des jeweils anderen Verkehrsverbundes ein extra Ticket kaufen, selbst wenn man von beiden Verkehrsverbünden eine Monatskarte hat. Denn hier gilt nicht die geografische Grenze, sondern die letzte bzw. erste Haltestelle des Verkehrsverbundes.

Auf dieses Problem hatte auch der Bundestagsabgeordnete Markus Tressel von den Grünen die Landesregierung aufmerksam gemacht.

Auf Anfrage des SR teilte das zuständige Verkehrsministerium mit, dass im neuen Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV die Schaffung von Übergangstarifen aufgenommen werden sollen. Dafür werde man sich einsetzen. Zuständig seien aber die beteiligten Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 26.11.2020 berichtet.

https://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/grenzdebakel_oepnv_100.html&t=%C3%96PNV-Probleme+zwischen+Saarland+und+Rheinland-Pfalz

 Bündnis fordert Findel als einzigen Flughafen der Großregion

Ein Bündnis aus Verkehrs- und Umweltverbänden fordert aus Gründen der Nachhaltigkeit, in der Großregion nur noch einen Flughafen zu betreiben statt sechs nah benachbarte Airports. Das sei „wirtschaftspolitisch absurd“ und „ökologiepolitisch unverantwortlich“. Für die Verbände ist Luxemburg-Findel als Flughafen der Großregion am besten dafür geeignet.
Derzeit würden mit Saarbrücken, Hahn, Metz-Nancy-Lorraine, Lüttich, Charleroi und Luxemburg gleich sechs Regional-Flughäfen in Schlagweite betrieben. „In allen Bereichen der Nachhaltigkeit - Ökonomie/Ökologie/Soziales - widerspricht die aktuelle Flughafen-Situation der Großregion gültigen Zielen und Normen“, teilte der Verkehrsclub Deutschland stellvertretend für das Klimabündnis mit.
Neben dem Verkehrsclub sind der BUND Saar, die Plattform Mobilität, das Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland, Transition Saarbrücken, die Bürger-Energiegenossenschaft Bliesgau sowie Students for Future Saar in dem Zusammenschluss vertreten.
"Wirtschaftlich absurd"

Zudem sei Parallelbetrieb der benachbarten Airports angesichts der Konkurrenzsituation und der Defizite „wirtschaftspolitisch absurd“. Sinnvoller sei es, lediglich einen Regionalflughafen zu betreiben. Mit seiner zentralen Lage komme aktuell dafür nur der Airport Luxemburg-Findel in Frage. „Für die übrigen Standorte bedarf es nachhaltiger Konversionskonzepte“, heißt es in der Mitteilung des Verkehrsclubs.
Die Verbände reagieren nach eigenen Angaben mit ihrer Initiative auf den Entwurf einer Empfehlung des Interregionalen Parlamentarierrates (IPR) zur Flughafensituation. Diese zielt auf den parallelen Fortbetrieb aller vorhandenen Standorte ab. Dieser Entwurf sei allerdings „unhaltbar“, so das Bündnis.

Die Linke im Saarland begrüßt die Idee eines gemeinsamen Flughafens in der Großregion. "Eine Bündelung der Großregion nach Findel macht Sinn, wenn die Reisenden aus Saarbrücken in maximal 60 Minuten diesen Flughafen erreichen. Hierfür bedarf es unter anderem einer Bahnanbindung nach Luxemburg, die endlich angegangen werden muss", so Thomas Lutze, Landesvorsitzender der Saar-Linken. Außerdem müssten die Mitarbeiter vom Flughafen Saarbrücken-Ensheim ein äquivalentes Jobangebot in Findel bekommen und die hiesigen Firmen ein neues Betätigungsfeld am Luxemburger Airport erhalten.

Foto Ivonne Pitzius vom 21.07.2013 beim KW Ensdorf

Saarland verkauft Triebwagen der Baureihe 425 + 426


Verkäufe von Triebfahrzeugen sind eigentlich Alltag aber hier bietet das Bundesland Saarland 20 Triebwagen zum Verkauf an.

Die neustes Ausgabe (307 / Heft 7-20) des Eisenbahnjournals "Drehscheibe" berichtet über den Verkauf der Triebwagen.
12 Triebwagen der Baureihe 425 und acht der BR 426 stehen auf der Verkaufsliste.
Im Jahr 1998 wurden die Fahrzeuge vom Saarland beschafft und dann DB Regio zur Verfügung gestellt.

Der Einsatz erfolgte im gesamten Saarland und bis nach Trier und Kaiserslautern.
Der Vertrag sah vor, dass dass DB Regio dem Saarland die Anzahl von Fahrzeugen überlassen werde, die sich rechnerisch aus dem Fahrzeugzuschuss des Saarlandes nach Abzug der von DB Regio bereits gezahlten Rückzahlungen auf Grundlage der im Beendigungsjahr bilanzierten Buchwerte ergeben.

Damit fielen im Dezember 2019 (Übernahme VLEXX Los 2) alle 20 "Quitschies" an das Saarland zurück.
Durch die fehlenden Neufahrzeuge von VLEXX stellte das Saarland der Firma VLEXX nochmals einige Treibwagen zur Verfügung, die restlichen verblieben im Stillstandmanagement.

Abgestellt sind einige Fahrzeuge in Saarbrücken Hbf. und in Wemmetsweiler.
Nun sollen zum Fahrplanwechsel Dezember 2020 alle VLEXX Talent 3 Fahrzeuge zum Einsatz kommen und damit werden die Fahrzeuge der BR 425 und 426 entbehrlich.

Wer nun das höchste Angebot gegenüber dem MWAEV zur Übernahme der Fahrzeuge abgegeben hat und welcher Preis erzielt wurde, ist nicht bekannt.


Aktueller Bericht 22.09.2020

► Julia Lehmann im Interview mit Erhard Pitzius von der Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux zum Thema ÖPNV im Saarland ◄


SR2 Kulturradio ►Ein Gespräch mit Erhard Pitzius, Vorsitzender der "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux"◄

Holger Büchner. Onlinefassung: Rick Reitler   23.09.2020 | 06:25 Uhr

Erhard Pitzius, der Vorsitzende der "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux", hat die Ideen des Städtebaubeirats Saarbrücken für eine verbesserte Mobilität kritisiert: "Wir sollten nicht allein auf den Individualverkehr setzen", sagte Pitzius im SR-Interview.

Der Städtebaubeirat Saarbrücken befasst sich derzeit mit dem Konzept einer "Post-Corona-City". Grundfrage: Wie kann man Corona-Hilfsgelder sinnvoll für bessere Mobilität einsetzen? Nachgedacht wird u. a. über Pop-up-Radwege oder auch über einen Rad-Schnellweg von St. Ingbert in die Landeshauptstadt.

Nicht nur an Individualverkehr denken

"Dass man alles wieder auf den Einzelverkehr abdrängt, ist für mich natürlich keine gute Idee", sagte Erhard Pitzius, der Vorsitzende der "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux", im Gespräch mit SR-Moderator Holger Büchner. "Wir sollten nicht allein auf den Individualverkehr setzen." Generell müsse dem Autoverkehr Platz weggenommen werden, und auch die Saarbahn bedürfe dringend einer "Erweiterung des Schienennetzes".

Deutsche Bahn hat den Haltepunkt Besch an der Obermoselstrecke saniert

Über Jahre hinweg versuchte der Ortsrat von Perl-Besch die Gemeinde und DB Station & Service für die Mängel am HP Besch zu sensibilisieren.

Im Frühjahr 2020 wandte sich Günter Munhofen aus Besch an die Plattform Mobilität und bat um Unterstützung.

Schnell wurde ein Ortstermin vereinbart und die Mängel wurden am 05.06.2020 fotografisch dokumentiert und danach an DB Station & Service und das Ministerium für Verkehr übersendet.

Nach nur 3 Monaten zeigte sich schon ein Erfolg, DB Station & Service / DB Netze sanierte den HP Besch und ein Großteil der angesprochenen Mängel wurden beseitigt.

Die Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux bedankt sich bei Martin Landegl, verantwortlicher Bahnhofsmanager DB Station & Service für das Saarland und bei Dr. Roland Priester vom MWAEV (Referatsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr) recht herzlich für die Unterstützung und die schnelle Umsetzung der Maßnahmen.

Auch ein Dank an Günter Munhofen nach Perl-Besch, der sich für die Verbesserung der Situation schon über Jahre einsetzt.

Wir werden uns auch weiterhin noch für einen barrierefreien Ausbau und das Erscheinungsbild aller Bahnhaltepunkte im Saarland bemühen, auch der HP Besch ist leider noch nicht barrierefrei.

Bahnhöfe und Bahnhaltepunkte sind Tore in die Gemeinden und Städte und dürfen nicht abschreckend wirken, sondern einladend.

Hier sind aber auch die Kommunen und Landkreise gefragt, die mehr Wert auf das Erscheinungsbild der Bahnhaltepunkte in ihrem Wirkungsbereich achten müssen.

Reaktivierung von Bahnstrecken im Saarland:

Heute ► Rosseltalbahn und Bisttalbahn ◄ SR Aktueller Bericht vom 03.08.2020
Die Bahnstrecken gehören eigentlich als Einheit gewertet, weil sie zusammen die A620 wesentlich entlasten können.
Zwischen 4.000 und 4.500 Fahrgäste könnten beide Strecken täglich nach ersten Untersuchungen befördern.

Güterverkehr auf der Illtalbahn (Primstalbahn Strecke 3274 Wemmetsweiler - Lebach - Nonnweiler) ist gaaanz selten.
Drei Trafotransporte der Firma Amprion sind angesetzt, am 27.07.2020 kam der zweite Transport nach Eppelborn.
Von dort geht es per Tieflader bis zum Umspannwerk bei Uchtelfangen.
V 100 2091 der Vulkaneifelbahn (212 091) hatte die Aufgabe den Trafo ins Saarland zu befördern.
Foto von Ivie Pitzius , Schriftführerin der Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux

Viele Grüße an das nette Zug- und Begleitpersonal


Die "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux" sieht gute Chancen für die Reaktivierung von Bahnstrecken im Saarland.

Ihr Sprecher Pitzius erklärte am Abend im SR, dies gelte für die Prims- und Rosseltalbahn, aber auch für die Bisttalbahn und die Strecke Merzig-Losheim.

Wie schnell dies ginge, hänge an der Landesregierung.

Anlass der Äußerungen war ein Vorstoß des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen und der Allianz pro Schiene, mehr als 230 stillgelegte Bahn-Strecken in Deutschland wieder zu reaktivieren.

Dadurch könnten mehr als drei Millionen Menschen wieder ans Schienennetz angebunden werden. Im Saarland hält die "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux" es für realistisch, den Anteil der ÖPNV-Nutzer von derzeit rund 10 auf 20 Prozent zu verdoppeln.









Plattform Mobilität vor Ort ► Perl-Besch am 05.06.2020

Am 05.06.2020 hatte die Plattform Mobilität einen Ortstermin in Perl-Besch.
Auf der Agenda stand die Barrierefreiheit und die Sicherheit des Bahnhaltepunktes Besch und die Verknüpfung zur Bushaltestelle Ortsmitte / B419.
Auf die Problematik des Bahnhaltes in Besch gehen wir separat ein.

Dis Bushaltestelle(n) Besch Ortsmitte /B419 bot einige negative Überraschungen.

1. Bushaltestelle als solche gekennzeichnet aber angezeigtes Verkehrsunternehmen (DB Bahn - Saarpfalzbus) bedient keine Verkehre mehr in der Region

2. Der ausgehänge Fahrplan stammt vom 09.12.2018 und vom einem Verkehrsunternehmen (ORN / DB) welches in der Region keine Strecken mehr bedient.

3. Es fehlen Hinweise welche Linie(n) die Haltestelle überhaupt noch bedient.

Daher die Frage; " Wird die Haltestelle noch von Regel-Buslinien und im Schülerverkehr bedient und wenn ja, welche Linien fahren die Haltestelle an"?

Eine weitere Frage stellt sich:" Wird die Haltestelle auch im Verkehr von und nach Luxemburg bedient"?

Bis zum Fahrplanwechsel wurde die Line 155 dort ausgewiesen.

Warum werden Haltestellen nicht auf dem neusten Stand gehalten ► Verkehrsunternehmen - Fahrpläne - Liniennummern?

Die Haltestelle Besch B419 ist selbst barrierfrei ausgebaut, die Anbindung und der Zugang ist entweder nicht barrierefrei oder nur bedingt barrierefrei.

Die Bucht in Richtung Perl ist aus Alt-Besch und dem Neubaugebiet nur über hohe Treppen erreichbar.

Einzig der Zugang zum Bahnsteig ist bedingt barrierefrei.

Die Bucht in Richtung Nennig ist primär auch nur über hohe Treppen zu erreichen, es gbt eine barrierefreie Möglichkeit entlang der viel befahrenen B419 mit teilweise Umwegen von 800m (Neubaugebiet) bis 1.000 Metern (Alt-Besch).

Die Bushaltestellen selbst und die Treppen sind beleuchtet, es fehlt aber die Beleuchtung am Verbindungsweg zum Bahnsteig und eine Beleuchtung des Umweges entlang der B419.

Die Gesamtsituation der Bushaltestelle ist mangelhaft, auch die Verknüpfung zum Bahnhaltepunkt ist unbefriedigend, besonders der Bahnsteig in Richtung Perl ist nur über Umwege erreichbar (Nicht ausgeschildert).

Hier sollte über eine Verlegung der Haltestellen in Verbindung mit einer Aufwertung des Bahnhaltepunktes Besch nachgedacht werden.

Vorrangig wäre es aber schön zu wissen, welche Linien dort verkehren und zu sehen, dass aktuelle Fahrpläne ausgehängt werden.

Wie sollen Bürger oder sogar Ortsfremde (Touristen) den saarländischen ÖPNV Nutzen, wenn es an Haltestellen keine aktuellen Informationen gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )



https://www.bund-rlp.de/service/presse/detail/news/neue-zuege-braucht-das-land/

Eine Lebensader für das Saarland, auch Heute noch // 160 Jahre Saarstrecke

Ab dem 26. Mai 1860 war die Saarstrecke Saarbrücken - Karthaus (Trier-West) durchgängig befahrbar.

Keramik, Kohle und Stahl konnten nun besser exportiert werden, Erze und Rohstoffe konnten nun per Bahn zu den Hütten befördert werden, denn die Saar als Verkehrsweg führte ja nach Lothringen, Straßen waren noch wenig ausgebaut.
Der Personenverkehr entwickelte sich erst etwas später, auch durch die Vergrößerung alter und die Abteufung neuer Bergwerke, sowie durch den Boom in der Eisenverhüttung kamen auch immer mehr Pendler ins Saartal.
Da die Saarstrecke auch in Richtung Ludwigshafen (Rheinschanze) per Bahn angebunden war, wurde eine Magistrale vom Rhein durch die (bayerische) Pfalz bis zur Mosel geschaffen.
Einige Bahnhöfe an der Saarstrecke waren schon bald zu klein (Völklingen / Fraulautern) ausgelegt, es folgten schon nach wenigen Jahrzehnten Neubauten, oft auch mit Verlagerung des Standortes entlang der Strecke.
Viele Industriebetriebe liegen auch heute noch an der Saarstrecke, besonders zwischen Mettlach und Saarbrücken und im Laufe der Jahrzehnte wurden viele Stichbahnen ausgehend von der Saarstrecke gebaut, ebenso auch Grubenanschlussbahnen.
Im Jahr 2020 wird darüber diskutiert einige Stichbahnen und Bahnstrecken wieder für den Personverkehr zu Reaktivieren (Primstalbahn / Bisttalbahn / Strecke Merzig - Losheim).
Denn nicht nur in der Natur gilt, ein starker Stamm braucht auch Äste und Zweige damit er überleben kann.
Eine Magistrale braucht Zulaufstrecken um auf Dauer eine Mobilitätswende einleuten zu können.
Zur Zeit werden Teile der Saarstrecke an ein Elektronisches Stellwerk angeschlossen, durch die Einführung eines Gleiswechselbetriebes wird die Kapazität der Strecke erhöht.
Die Plattform Mobilität wünscht der Saarstrecke (Bahnstrecke 3230) Saarbrücken - Karthaus viele weitere Jahre im Dienst als Verkehrsmagistrale, mit der Hoffnung verbunden, dass auch die Äste und Zweige wieder grün werden, damit das Gesamtwerk überleben kann.
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )
Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.

 


Der endgültige Rückbau der Hochwaldbahn hat begonnen. (Fotos: Christoph Bier)

Die Bahnstrecke 3231 wird nun Geschichte.

Das Teilstück Türkismühle - Landesgrenze RLP (Hermeskeil) wird zwischen Türkismühle und Nonnweiler-Bierfeld abgebaut und mit einem Radweg überbaut.

Obwohl die Strecke von Türkismühle bis Nonnweiler-Bahnhof mal zweigleisig war verweigerte sich die Kommunal- und Landespolitik der Möglichkeit, Radweg und Tourismusbahn (Nationalpark Hunsrück-Hochwald) parallel zu führen.

In Berlin wurden beim Umweltministerium Gelder aus dem Förderprogramm Umweltschutz durch Radverkehr beantragt.

Wenn diese 5 Millionen Euro fließen hat auch der Bund einen Anteil daran, mit Födergeldern für einen Radweg die Bahnstrecke vernichtet zu haben.

Eine Mobilitätswende hin zu ökologischen Verkehren sind anders aus.

Worte und Taten der Bundes- und Landespolitik liegen weit auseinander.


Plattform Mobilität vor Ort:

Am Samstag 14.03.2020 säuberte ein Team von T2SB und Plattform Mobilität die Strecke zwischen dem Bahnhof Woelfling in Richtung Sarreguemines. Mit dabei Nico Baumann, Ivie Pitzius und Erhard Pitzius


Ein Team des französischen Fernsehens TF1 kam am 09.02.2020 nach Bitche, um die Aktivitäten des Vereins T2SB zu dokumentieren und den Präsidenten des Vereins T2SB (Train Touristique Sarreguemines Bitche) Sonny Sadler zu interviewen.
Die gesamte Vereinsführung dankt den anwesenden Mitgliedern, die so freundlich waren, die Aktivitäten für den Bericht in Szene zu setzen.

  

Für die Plattform Mobilität mit dabei: Ivie und Erhard Pitzius

Kostenloser Nahverkehr in Luxemburg

Für Bahnfahrer ermäßigt sich das RLP/Saarland-Lux  Ticket auf den normalen Preis des RLP Tickets.

Das RLP-Ticket+Lux

Dieses  Ticketangebot ist optimal für Ausflüge nach Luxemburg und wird  ebenfalls weitergeführt.

Mit dem Unterschied, dass ab dem 1. März 2020  der Luxemburger Anteil des RLP-Tickets+Lux entfällt.
Kunden bezahlen  künftig im grenzüberschreitenden Bahnverkehr demnach den gleichen Preis  wie beim Rheinland-Pfalz-Ticket: 25,00 € für eine Person und 6,00 € für  jede weitere Person, die mitfährt.