Aktuelles

Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr in Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg.

Die SPNV-Leistungen sind im Los 1 ab dem 15.12.2024 bis zum internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2039 – gemäß der nachfolgenden Auflistung in 3 Betriebsaufnahmestufen zu erbringen.

Die Betriebsaufnahme hat dabei wie folgt schrittweise zu erfolgen, um parallel die erforderlichen Elektrifizierungen für die BEMU-Fahrzeuge aufbauen zu können.

Dezember 2024:

— RE 6/RB 51 Kaiserslautern – Neustadt/W. – Landau – Karlsruhe.

Dezember 2025:

— RB 68 Saarbrücken – Zweibrücken – Pirmasens.

Dezember 2026:


— RE 64/RB 64 Kaiserslautern – Steinalben – Pirmasens;
— RB 66 Kaiserslautern – Olsbrücken – Lauterecken-Grumbach;
— RB 67 Kaiserslautern – Landstuhl – Glan-Münchweiler – Kusel;
— RB 54 Bad Bergzabern – Winden – Karlsruhe;
— RE 55/RB 55 Landau – Annweiler – Hinterweidenthal – Pirmasens;
— RB 77 Saarbrücken – Dillingen – Niedaltdorf.

Vergeben wird ein Brutto-Verkehrsvertrag.
Es sind ausschließlich BEMU-Fahrzeuge (Neufahrzeuge) zugelassen. ► BEMU (battery electric multiple unit)
https://ausschreibungen-deutschland.de/644345_Verkehrsleistungen_im_SPNV_fuer_das_Pfalznetz_2020_Kaiserslautern


04.07.2021 ► Die Plattform Mobilität war mal wieder vor Ort in Bitche.
Ein langer Tag von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr war angesagt.
Die Sicherung des Poste 70 bei Hasselfurth stand wieder auf dem Programm.
Für die Plattform mit dabei: Ivie Pitzius, Christian Jürgens und Erhard Pitzius.



Der ÖPNV darf nicht am Bürger und Fahrgast vorbeifahren



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27.05.2021  SR Online

Tarifreform im saarländischen ÖPNV                                                                   

Der SaarVV führt zum 1.Juli ein neues Tarifsystem ein. Gegenüber den alten Abos und Fahrscheinen sinken die Preise. Ein Abo für das ganze Land ab neun Uhr ist ab 39 Euro erhältlich. Auch Schülertickets werden günstiger. Hinzu kommen Rabatte bei mehreren Kindern pro Familie. Die Mehrkosten von 15 Millionen Euro pro Jahr übernimmt das Land drei Jahre lang. Die Kommunen verpflichten sich, steigende Kosten zu übernehmen und das Angebot nicht auszudünnen. Abonnenten sollen ihre Verträge bis zum 10.Juni an die neuen Tarife anpassen.

Ein Kommentar von Erhard Pitzius - Vorsitzender der Plattform Mobilität.

SaarVV Tarifreform 01.07.2021 PM 27.05.2021


Die Tarifreform war notwendig aber ob diese Reform der große Wurf wird, da bleibt ein Fragezeichen?
Positiv zu werten sind die neuen Tagestickets, hier gibt es gute Angebote als Alternative zu den Abos oder Einzelfahrscheinen für Wenigfahrer.
Auch die Flat-Abos halten wir grundsätzlich für eine gute Idee, hier kann aber noch nachgebessert werden.
Die Waben bleiben leider erhalten, nur die Tarifzonen werden weniger.
Die enge Wabenstruktur, auch mit den bleibenden Füllwaben, bringt den Nutzern nichts, die im Nahbereich unterwegs sind, es profitieren nur die Vielfahrer über weite Strecken.
Die Nutzung der Flat Abos vor 9.00 Uhr bleibt eingeschränkt, wer vor 9 auf die Reise geht muss mehr zahlen, ebenso muss immer noch für die Mitnahme von Rädern in Zügen vor 9 gezahlt werden.
Der Grundstock der Tarifreform steht seit 2019 fest, in der Zeit bis zum Juli 2021 hätte der SaarVV und das MWAEV weiter die Tarifreform verbessern müssen.

Größere Waben, Wegfall der Füllwaben, dies wäre ein Gebot der letzten Monate gewesen.
Auch die bürokratische Rückerstattung der Geschwisterrabatte ist hinderlich oder spekuliert man darauf, dass so manche Familie vergisst den Rückerstattungsantrag zu stellen.
Günstige Azubi Tickets nutzen nichts, wenn die ÖPNV Erschließung von vielen Gewerbe- und Industriegebieten nicht vorgenommen wird, hier kann man keine Azubis Abo´s oder Jobtickets verkaufen.
Allein im Raum Saarlouis gibt es viele große Gewerbegebiete ohne ÖPNV Anschluss. (Lisdorfer Berg, Häsfeld Altforweiler, Langwies Überherrn, Campus Nobel, Dickenwald I+II, John I+II im Raum Saarwellingen)
Das Land übernimmt für 3 Jahre die Kosten, was passiert danach, werden die Aufgabenträger, besonders im Busbereich, die Fahrtangebote kürzen (müssen).
Wenn dies eintritt ist die Tarifreform aber auch der VEP Saarland gescheitert.
Auch zum Thema Übergangstarife zum VRT (Trier) oder zur Rhein-Nahe Verkehrsverbund gibt es keine Neuigkeiten, es wird eine Arbeitsgruppe gegründet heißt es aus dem MWAEV.
Auch das Thema Übergangstarife zu unseren französischen Nachbarn muss auf die Agenda, hier sind auch der IPR (Interregionale Parlamentarierrat), der Eurodistrict Saar-Moselle und unser Europaminister gefragt.
Fazit: Es geht noch mehr in Sachen Tarifreform durch Wegfall der Füllwaben und durch Schaffung von wenigen übersichtlichen Waben, wenn man denn unbedingt am Wabensystem festhalten möchte.
Eine Tarifreform und günstige Tarife sind aber immer nur eine Seite der Medaille.

Das Angebot muss stimmen, Anschlüsse müssen passen und der ÖPNV muss auch an Wochenenden und Feiertagen und am späten Abend nutzbar sein. Hier ist Kreativität gefragt.
Barrierefreiheit und eine bessere Kundeninformation müssen schnellstens weiterentwickelt werden.
Der SaarVV (jetzt Schlaufaufau) ist immer noch nur ein Tarifverbund, der VEP des Saarlandes hat es versäumt einen richtigen Verkehrsverbund zu schaffen, die Zeiten von 15 Aufgabenträgern und mehr müssen endlich beendet werden.
Der platte Slogan "Sei schlauVV, fahr SaarVV" wird sich beweisen müssen, in zwei Jahren nach Corona wissen wir mehr!


17.5.2021 - DBV-Bundesverband

DBV-Stellungnahme zum 3. Schienengipfel der Bundesregierung

Der Deutsche Bahnkunden-Verband unterstützt das Vorhaben des Schienengipfels, den europäischen Fernverkehr mit der Eisenbahn unter dem Stichwort TEE 2.0 auszubauen, ausdrücklich.
Das Bekenntnis von 22 europäischen Ländern zu einem Europatakt mit zahlreichen Fernverbindungen ist begrüßenswert.
Jetzt kommt es darauf an, dass der Absichterklärung rechtsverbindliche Verträge folgen.
Auch hierfür ist die Strecke Berlin - Dresden - Prag - Wien (Via Vindobona), deren Ausbau zwischen den Regierungen Deutschlands, Tschechiens und Österreichs vereinbart wurde, ein guter Anfang.
Es ist schön, dass die Politik offenbar die Bahn wiederentdeckt hat. Jedoch bedarf es vieler Anstrengungen, um Menschen, die bisher Auto und Flugzeug nutzen, von der Bahn zu überzeugen und die junge Generation zu gewinnen.

Der Bund muss sich endlich von der als "Vollkostenprinzip" bezeichneten einseitigen Benachteiligung des Bahnfernverkehrs gegenüber allen anderen Verkehrsträgern trennen. Während der Flugverkehr noch immer von der Kerosinsteuer befreit ist, soll bisher ausgerechnet der umweltfreundliche Eisenbahnfernverkehr eigenwirtschaftlich arbeiten. Stattdessen fordert der DBV, dass der Bund die Kosten der öffentlichen Strecken komplett übernimmt, auf denen dann der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen stattfinden kann.


Wo es möglich ist sollte der Ausbau der Strecken Vorrang vor Neubau haben, denn er geht schneller, ist kostengünstiger und umweltfreundlicher.

Auf einigen Strecken genügt ein Lückenschluss, um internationalen Bahnverkehr wieder zu ermöglichen und Fahrzeiten deutlich zu verkürzen.

Ein Beispiel hierfür wäre der Wiederaufbau der Strecke Berlin - Usedom. Schließlich wollen wir die bessere Bahn nicht erst Ende der Dreißiger Jahre sondern so bald wie möglich.

Gerhard J. Curth, Präsident


Mit der Saar­bahn zum Shop­pen im Saar­ba­sar




Anhörung des Verkehrsausschusses des Saarländischen Landtages

Am 21.04.2021 findet eine Anhörung zum Thema Verkehrsentwicklungplan (VEP) des Saarlandes statt. Die Plattform Mobilität nimmt daran teil und steht den Mitgliedern des Verkehrsausschuisses für Fragen zur Verfügung.

Die Stellungnahme der Plattform Mobilität für den Landtag kann hier heruntergeladen werden.

Kein ÖPNV nach Frank­reich bis En­de März

Die Bus- und Bahn­ver­bin­dun­gen zwi­schen dem Saar­land und dem Dépar­te­ment Mo­sel­le blei­ben wei­ter aus­ge­setzt.

Das stößt auf Kri­tik.

Von Hélène Mail­las­son METZ/SAAR­BRÜ­CKEN |

Ih­re Hoff­nung, die­ser Ta­ge wie­der mit Bus und Bahn zur Ar­beit zu fah­ren, muss­ten die Pend­ler aus Loth­rin­gen be­gra­ben. Seit Be­ginn des Mo­nats ist der grenz­über­schrei­ten­de ÖPNV aus­ge­setzt. Grund da­für ist die Ein­stu­fung des fran­zö­si­schen Nach­bar-Ddépar­te­ments Mo­sel­le als Vi­rus­mu­ta­ti­ons­ge­biet.

Zu­nächst galt die­se Ein­schrän­kung bis zum 17. März.

Jetzt ist aber klar: Bis En­de des Mo­nats wird es kei­ne Er­leich­te­run­gen ge­ben.

„Hin­ter­grund ist die er­neut ver­län­ger­te Co­ro­na-Schutz-Ver­ord­nung des Bun­des. Sie sieht wei­ter­hin ein Be­för­de­rungs­ver­bot von Per­so­nen aus Ri­si­ko­ge­bie­ten nach Deutsch­land vor, um ei­ne Aus­brei­tung der Co­ro­na-Vi­rus-Mu­ta­ti­on zu brem­sen. Dem­nach dürf­ten Pend­le­rin­nen und Pend­ler aus Mo­sel­le zur­zeit nicht mit Bus und Bahn in das Saar­land ein­rei­sen“, teil­te das saar­län­di­sche Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um mit. „Pend­ler, die mit pri­va­ten Ver­kehrs­mit­teln ins Saar­land ein­rei­sen, müs­sen ei­nen ne­ga­ti­ven Co­ro­na-Test mit sich füh­ren, der nicht äl­ter ist als 48 Stun­den. Die Bun­des­po­li­zei kon­trol­liert die Ein­hal­tung der Maß­nah­men in Grenz­nä­he wei­ter­hin stich­pro­ben­ar­tig“, so die Be­hör­de wei­ter.

Die­sen Zu­stand kri­ti­siert die Links­frak­ti­on im Land­tag. „Es ist un­säg­lich, in wel­chem Aus­maß die gu­te Nach­bar­schaft zu Frank­reich ge­fähr­det wird. Die Men­schen in un­se­rer Re­gi­on le­ben und ar­bei­ten zu­sam­men.

Bus­se und Bah­nen, die an den Gren­zen Halt ma­chen müs­sen, und ge­schlos­se­ne Schlag­bäu­me kön­nen ein Vi­rus nicht auf­hal­ten, aber ei­ne gu­te Part­ner­schaft stö­ren und vor al­lem Be­rufs­pend­lern Schwie­rig­kei­ten ma­chen“, sag­te der ver­kehrs­po­li­ti­sche Spre­cher Jo­chen Fla­ckus.

Ähn­lich sieht das der saar­län­di­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Oli­ver Luk­sic (FDP). „Es ist nicht ein­zu­se­hen, wes­halb die Re­gie­rung er­laubt, nach Mal­lor­ca zu flie­gen, aber die Fahrt mit der Saar­bahn nach Saar­ge­münd un­ter­sagt wird“, so Luk­sic. Be­son­ders ab­surd sei es, weil in der Pra­xis Deut­sche und Fran­zo­sen ein­fach auf deut­scher Sei­te in Bus und Bahn ein­stei­gen wür­den. Ne­ben den vie­len Pend­lern sind auch Schü­ler mit Wohn­sitz hin­ter der Gren­ze be­son­ders hart von die­ser Maß­nah­men be­trof­fen. Zum Bei­spiel am Deutsch-Fran­zö­si­schen Gym­na­si­um, wo vie­le Schü­ler aus Frank­reich nun von ih­ren El­tern mit dem Au­to nach Saar­brü­cken ge­fah­ren wer­den. Die­se müs­sen sich je­den zwei­ten Tag ei­nem Test un­ter­zie­hen, auch wenn sie nicht aus dem Au­to aus­stei­gen.

Er­hard Pit­zi­us, Vor­sit­zen­der der Platt­form Mo­bi­li­tät Saar­Lor­Lux, sieht au­ßer­dem ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung der ÖPNV-Nut­zer. „Nut­zer von Bus und Bahn wer­den wei­ter in der Mo­bi­li­tät aus­ge­grenzt. Ob­wohl ei­gent­lich ei­ne Kon­trol­le an nur 2-3 ÖPNV Grenz­über­gangs­stel­len nö­tig wä­re, dür­fen Men­schen, die kein Au­to be­sit­zen, nicht zum Ar­beits­platz oder zu Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen“, so Pit­zi­us.

Kri­tik kommt eben­so von der Eu­ro­pa-Uni­on Saar. „Wir brau­chen jetzt ein­heit­li­che und eng ab­ge­stimm­te Ein­rei­se­be­stim­mun­gen so­wie ge­mein­sa­me Test- und Impf­stra­te­gi­en, um die Aus­brei­tung der Vi­rus­mu­ta­tio­nen wirk­sam zu ver­hin­dern. Der not­wen­di­ge ‘klei­ne Grenz­ver­kehr’ muss prak­ti­ka­bel und le­bens­nah wie­der mög­lich ge­macht wer­den”, er­klärt Mar­griet Zie­der-Ripp­lin­ger, Vor­sit­zen­de des Lan­des­ver­ban­des. Als mög­li­che Lö­sung schlägt der Ver­band vor, das Do­ku­ment zur Selbst­er­klä­rung über trif­ti­ge Grün­de für den Grenz­über­tritt vom ver­gan­ge­nen Jahr statt der täg­lich neu­en di­gi­ta­len Ein­rei­se­an­mel­dung wie­der an­zu­er­ken­nen und die Test­fre­quenz für die­se Per­so­nen auf ein­mal pro Wo­che zu re­du­zie­ren. Zu­dem soll der grenz­über­schrei­ten­de öf­fent­li­che Nah­ver­kehr wie­der auf­ge­nom­men wer­den und Mög­lich­kei­ten für kos­ten­lo­se An­ti­gen-Schnell­tests an den Kno­ten­punk­ten der öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel ge­schaf­fen wer­den.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/blickzumnachbarn/kein-bus-und-bahn-nach-frankreich-bis-ende-maerz_aid-56874227


Neues zum Thema Reaktivierung der Rossetalbahn

Reaktivierung Rossetalbahn

 

Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV Saarland
Newsletter vom Februar 2021
Verkehrsministerin Rehlinger legt den Entwurf des Verkehrsentwicklungsplans ÖPNV Saarland vor

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV wurde heute als Entwurf der Landesregierung beschlossen. Dies teilte Verkehrsministerin Anke Rehlinger auf der Landespressekonferenz mit. Gleichzeitig startet damit gemäß § 10 ÖPNVG das offizielle Beteiligungsverfahren aller Akteure, Gruppen und Verbände. Innerhalb dieses Verfahrens haben alle Interessierten und Betroffenen nochmals die Gelegenheit, zum VEP-Entwurf detailliert Stellung zu beziehen.

Für das Anhörungsverfahren ist eine Dauer bis Ende April vorgesehen. Noch vor der Sommerpause soll der VEP ÖPNV dann in Kraft gesetzt werden.
Wir werden Sie über den Newsletter über die weiteren Verfahrensschritte informieren.
Der Berichtsentwurf sowie eine Kurzfassung, aus der Sie die wichtigsten Maßnahmen und Konzepte in Kurzform entnehmen können, steht Ihnen auf der projektbegleitenden Homepage vep.saarland zum Download zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Ihr Projektteam des VEP ÖPNV
http://vep.saarland

Die Plattform Mobilität ist Mitglied im Projektbeirat VEP Saarland

Trassengebühr und Stationsentgelt Saarbahn nach Saargemünd

Jetzt hat sich auch der Europäische Fahrgastbeirat in die Thematik eingeschaltet. In einer Videokonferenz mit der Plattform Mobilität wurde die Thematik erläutert. Demnächst wird die Runde auch durch Vertreter der Saarbahn, von Pro Bahn und dem Deutschen Bahnkundenverband erweitert.



Bahnverkehr kostet Geld, in Frankreich (leider) etwas mehr als in Deutschland. Je Zugkilometer werden in Deutschland zwischen 8 und 12 € fällig, in Frankreich zwischen 18 und 24 Euro. Wer wie das Saarland eine Frankreichstrategie auf der Agenda stehen hat, der darf nicht meckern, sondern muss zuerst mal mit den Gegebenheiten umgehen. Das Land Rheinland-Pfalz zahlt nach Informationen der Plattform Mobilität zwischen Landesgrenze RLP und Wissembourg für einen Stundentakt 300.000 € im Jahr aus Regionalisierungsmitteln und hier wird nicht gemeckert, sondern zu Gunsten der Deutsch-Französischen Freundschaft gerne der Zugverkehr bestellt und bezahlt. Züge, die aus Frankreich nach Deutschland fahren müssen auch in Deutschland Trassenentgelte (Stationsentgelte) zahlen.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/afd-und-plattform-mobilitaet-ruegen-schienen-gebuehr-fuer-die-saarbahn_aid-55619229?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter-Auto 

12.01.2021

Die Saarbahn GmbH soll für die Nutzung von 800 Metern Schienenstrang in Frankreich rückwirkend ab 2019 pro Jahr 168 000 Euro bezahlen. Fast doppelt so viel wie bislang. Solche Preiserhöhungen gefährdeten schon wiederholt die Verbindung von und nach Saargemünd.

Saarbrücken

Die Gebührenerhöhung für die Saarbahn kommt schlecht an. Der Interregionale Parlamentarier-Rat ist ebenso dagegen wie der Verein Plattform Mobilität und die Saarbrücker AfD-Stadtratsfraktion.

Die Saarbahn soll 168 000 Euro pro Jahr dafür zahlen, dass sie zur Fahrt nach und von Saargemünd 800 Meter französischen Schienenstrang nutzt. Fast doppelt so viel wie bisher. Und sogar rückwirkend für 2019 (SZ vom Samstag). Das kommt nicht gut an.

Sozialdemokratin Isolde Ries, Landtagsvizepräsidentin und Vorsitzende der Verkehrskommission im Interregionalen Parlamentarier-Rat (IPR), fordert, das Problem nicht nur jetzt, sondern dauerhaft zu lösen.

Darum kümmern sollte sich, geht es nach Ries, der neue IPR-Präsident Jean Rottner. Er ist zugleich Präsident des Regionalrates Grand Est. „Wir können uns nicht alle Jahre wieder mit dieser Frage herumschlagen, ohne Schaden in unserer Beziehung zu erleiden“, schreibt Ries. Grenzüberschreitender Verkehr, auch und besonders auf der Schiene, sei die Grundvoraussetzung für das Zusammenwachsen und gegenseitige Kennenlernen innerhalb der Großregion. Dieses Zusammenwachsen dürfe nicht beschädigt werden.

„Im Gegenteil, es ist zu bewahren und muss erweitert werden“, fordert Ries.  Und ergänzt: „Aber auch Oberbürgermeister Uwe Conradt ist hier dringend gefordert. Als Präsident des Euro-Distrikts SaarMoselle muss er die Werkzeuge des Aachener Vertrags nutzen, um die grenzüberschreitende Mobilität zu fördern und alle Verbindungen besser miteinander zu verknüpfen. Dazu darf er die bilateralen Gespräche auf regionaler und nationaler Ebene nicht abreißen lassen.“

Am 15. Januar wird Ries eine Resolution der Kommission Verkehr und Kommunikation in den Ständigen Ausschuss des IPR einbringen. Diese Resolution fordert, dass der neue IPR-Präsident Jean Rottner mit den Akteuren der Saarbahn und der französischen Staatsbahn SNCF spricht. Ziel sei eine dauerhafte und verlässliche Personennahverkehrslinie zwischen Saarbrücken und Saargemünd. 

Mit dieser Resolution beschäftigt sich der Interregionale Parlamentarier-Rat in seinem Plenum am 5. Februar bei der Übergabe der saarländischen IPR Präsidentschaft an Grand Est.

Als einen „eklatanten Verstoß gegen die gut nachbarschaftlichen Verhältnisse zwischen dem Saarland und der Region Grand Est“ bewertet die Saarbrücker AfD-Stadtratsfraktion die deutliche Erhöhung der Schienen-Nutzungsgebühr.

Dieser Akt stehe in einem krassen Widerspruch zum Elysée-Vertrag. Die AfD-Fraktion fordert, der saarländische Ministerpräsident müsse „Klartext“ mit der französischen Seite sprechen und ebenso Kritik üben, wie er sich das gegenüber Luxemburg wegen dessen „Coronastrategie“ angemaßt habe. Die Saarbahn könne es sich nicht leisten, für 800 Meter Trasse 168 000 Euro zu zahlen. Saargemünd werde dann nicht mehr angefahren, befürchtet die AfD-Fraktion.

Weitere Kritik an der Gebührenerhöhung kommt von Erhard Pitzius, dem Vorsitzenden des Vereins Plattform Mobilität SaarLorLux. Über die Höhe der Gebühren lasse sich trefflich streiten, aber wichtiger sei doch, wer sie bezahlen soll. Außerdem entstehen diese hohen Gebühren nach Pitzius’ Ansicht auch durch die hohe Zahl der Fahrten im Halbstundentakt. 

Die Saarbahn sei zwischen Brebach und Saargemünd gemäß der Eisenbahnbetriebsordnung keine Straßenbahn, sondern eine Eisenbahn. Dafür seien der Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) und das Ministerium für Verkehr zuständig, auch was Bestellung und Bezahlung betrifft. Also müssten grundsätzlich der ZPS und das Ministerium die Verkehre bestellen und aus den vom Bund übertragenen „Regionalisierungsmitteln“ bezahlen. Bleibe die Frage, in welchem Umfang das Ministerium Verkehre auf der Bahnstrecke Brebach-Saargemünd bestellt hat.

Zumindest müsse ein Stundentakt bestellt worden sein. Nun ende eigentlich die Zuständigkeit von Ministerium und Zweckverband an der Grenze. Das hindere das Ministerium aber nicht daran, zumindest einen Stundentakt zwischen Bundesgrenze und Saargemünd zu finanzieren. Dafür habe das Land dank der Regionalisierungsmittel genug Geld.

Saarbrücker Zeitung 12.01.2021


Am Sonntag - 13.12.2020 - ist Fahrplanwechsel
Die neuen Talent 3 Fahrzeuge von VLEXX treten immer mehr in den Fokus des Betrachters am Saarbrücker Hauptbahnhof.

Der Fahrplanwechsel 2020/2021 wird wohl problemloser verlaufen als im letzten Jahr.
Wir sind gespannt ob die Zeit der Quietschies nun wirklich abgelaufen ist.
Fotos vom 01.12.2020 in Saarbrücken HBf.

 

Bahnstreckenreaktivierungen im Saarland

Sehr geehrter Staatssekretär Barke. 

Die Ansiedlung der SVOLT Batteriefabrik im Saarland wurde innerhalb weniger Monate durchgezogen.
Die Plattform Mobilität erwartet von Ihnen in Bezug auf die Bahnstreckenreaktivierungen im Saarland das gleiche Engagement.
Auch ihre Aussagen, dass die Strecken schon seit 30/40 oder 80 Jahren stillgelegt sind entbehrt jeder Grundlage.
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Jürgen Barke, Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, spricht im Interview über den Stand der Reaktivierungs-Pläne saarländischer Bahnstrecken. Das Saarland könne beim Bund noch keine Gelder für die Reaktivierung beantragen, solange noch kein konkreter Verkehrsentwicklungsplan beschlossen sei, so Barke. Die Rosseltalbahn-Strecke habe gute Aussichten auf Erfolg wegen überzeugender Kosten-Nutzen-Rechnungen. Andere Strecken müssten noch aufwendiger geprüft werden.

Im Frühjahr wurden große Pläne geschmiedet. Ganze Eisenbahnstrecken, auf denen nur noch ein paar Güterzüge oder Museumsbahnen fahren, könnten wieder für den regulären Personenverkehr reaktiviert werden. Sogar von einer saarlandweiten S-Bahn war die Rede. Kurz vor Jahresende zieht „Wir im Saarland“ eine Bilanz.


ÖPNV-Probleme zwischen Saarland und Rheinland-Pfalz

SR - Renate Wanninger  26.11.2020 | 08:16 Uhr

Die Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux e.V. fordert einen Übergangstarif zwischen dem SaarVV und dem Verkehrsverbund Trier (VRT). Durch das Fehlen dieser Tarife entstehe das Problem, dass einige Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer schwarzfahren, ohne es zu wissen, so der Verein. Denn selbst wenn jemand eine Monatskarte für beide Verkehrsverbünde hat, kann er oder sie des Schwarzfahrens bezichtigt werden.

Schwarzfahren wider Willen zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz

Der Übergangstarif fehlt zum Beispiel zwischen Nohfelden und Neubrücke, oder auch zwischen Taben und Saarhölzbach. Dort muss man zwischen der letzten Haltestelle des einen und der ersten Haltestelle des jeweils anderen Verkehrsverbundes ein extra Ticket kaufen, selbst wenn man von beiden Verkehrsverbünden eine Monatskarte hat. Denn hier gilt nicht die geografische Grenze, sondern die letzte bzw. erste Haltestelle des Verkehrsverbundes.

Auf dieses Problem hatte auch der Bundestagsabgeordnete Markus Tressel von den Grünen die Landesregierung aufmerksam gemacht.

Auf Anfrage des SR teilte das zuständige Verkehrsministerium mit, dass im neuen Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV die Schaffung von Übergangstarifen aufgenommen werden sollen. Dafür werde man sich einsetzen. Zuständig seien aber die beteiligten Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 26.11.2020 berichtet.

https://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/grenzdebakel_oepnv_100.html&t=%C3%96PNV-Probleme+zwischen+Saarland+und+Rheinland-Pfalz

 Bündnis fordert Findel als einzigen Flughafen der Großregion

Ein Bündnis aus Verkehrs- und Umweltverbänden fordert aus Gründen der Nachhaltigkeit, in der Großregion nur noch einen Flughafen zu betreiben statt sechs nah benachbarte Airports. Das sei „wirtschaftspolitisch absurd“ und „ökologiepolitisch unverantwortlich“. Für die Verbände ist Luxemburg-Findel als Flughafen der Großregion am besten dafür geeignet.
Derzeit würden mit Saarbrücken, Hahn, Metz-Nancy-Lorraine, Lüttich, Charleroi und Luxemburg gleich sechs Regional-Flughäfen in Schlagweite betrieben. „In allen Bereichen der Nachhaltigkeit - Ökonomie/Ökologie/Soziales - widerspricht die aktuelle Flughafen-Situation der Großregion gültigen Zielen und Normen“, teilte der Verkehrsclub Deutschland stellvertretend für das Klimabündnis mit.
Neben dem Verkehrsclub sind der BUND Saar, die Plattform Mobilität, das Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland, Transition Saarbrücken, die Bürger-Energiegenossenschaft Bliesgau sowie Students for Future Saar in dem Zusammenschluss vertreten.
"Wirtschaftlich absurd"

Zudem sei Parallelbetrieb der benachbarten Airports angesichts der Konkurrenzsituation und der Defizite „wirtschaftspolitisch absurd“. Sinnvoller sei es, lediglich einen Regionalflughafen zu betreiben. Mit seiner zentralen Lage komme aktuell dafür nur der Airport Luxemburg-Findel in Frage. „Für die übrigen Standorte bedarf es nachhaltiger Konversionskonzepte“, heißt es in der Mitteilung des Verkehrsclubs.
Die Verbände reagieren nach eigenen Angaben mit ihrer Initiative auf den Entwurf einer Empfehlung des Interregionalen Parlamentarierrates (IPR) zur Flughafensituation. Diese zielt auf den parallelen Fortbetrieb aller vorhandenen Standorte ab. Dieser Entwurf sei allerdings „unhaltbar“, so das Bündnis.

Die Linke im Saarland begrüßt die Idee eines gemeinsamen Flughafens in der Großregion. "Eine Bündelung der Großregion nach Findel macht Sinn, wenn die Reisenden aus Saarbrücken in maximal 60 Minuten diesen Flughafen erreichen. Hierfür bedarf es unter anderem einer Bahnanbindung nach Luxemburg, die endlich angegangen werden muss", so Thomas Lutze, Landesvorsitzender der Saar-Linken. Außerdem müssten die Mitarbeiter vom Flughafen Saarbrücken-Ensheim ein äquivalentes Jobangebot in Findel bekommen und die hiesigen Firmen ein neues Betätigungsfeld am Luxemburger Airport erhalten.

Foto Ivonne Pitzius vom 21.07.2013 beim KW Ensdorf

Saarland verkauft Triebwagen der Baureihe 425 + 426


Verkäufe von Triebfahrzeugen sind eigentlich Alltag aber hier bietet das Bundesland Saarland 20 Triebwagen zum Verkauf an.

Die neustes Ausgabe (307 / Heft 7-20) des Eisenbahnjournals "Drehscheibe" berichtet über den Verkauf der Triebwagen.
12 Triebwagen der Baureihe 425 und acht der BR 426 stehen auf der Verkaufsliste.
Im Jahr 1998 wurden die Fahrzeuge vom Saarland beschafft und dann DB Regio zur Verfügung gestellt.

Der Einsatz erfolgte im gesamten Saarland und bis nach Trier und Kaiserslautern.
Der Vertrag sah vor, dass dass DB Regio dem Saarland die Anzahl von Fahrzeugen überlassen werde, die sich rechnerisch aus dem Fahrzeugzuschuss des Saarlandes nach Abzug der von DB Regio bereits gezahlten Rückzahlungen auf Grundlage der im Beendigungsjahr bilanzierten Buchwerte ergeben.

Damit fielen im Dezember 2019 (Übernahme VLEXX Los 2) alle 20 "Quitschies" an das Saarland zurück.
Durch die fehlenden Neufahrzeuge von VLEXX stellte das Saarland der Firma VLEXX nochmals einige Treibwagen zur Verfügung, die restlichen verblieben im Stillstandmanagement.

Abgestellt sind einige Fahrzeuge in Saarbrücken Hbf. und in Wemmetsweiler.
Nun sollen zum Fahrplanwechsel Dezember 2020 alle VLEXX Talent 3 Fahrzeuge zum Einsatz kommen und damit werden die Fahrzeuge der BR 425 und 426 entbehrlich.

Wer nun das höchste Angebot gegenüber dem MWAEV zur Übernahme der Fahrzeuge abgegeben hat und welcher Preis erzielt wurde, ist nicht bekannt.


Aktueller Bericht 22.09.2020

► Julia Lehmann im Interview mit Erhard Pitzius von der Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux zum Thema ÖPNV im Saarland ◄


SR2 Kulturradio ►Ein Gespräch mit Erhard Pitzius, Vorsitzender der "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux"◄

Holger Büchner. Onlinefassung: Rick Reitler   23.09.2020 | 06:25 Uhr

Erhard Pitzius, der Vorsitzende der "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux", hat die Ideen des Städtebaubeirats Saarbrücken für eine verbesserte Mobilität kritisiert: "Wir sollten nicht allein auf den Individualverkehr setzen", sagte Pitzius im SR-Interview.

Der Städtebaubeirat Saarbrücken befasst sich derzeit mit dem Konzept einer "Post-Corona-City". Grundfrage: Wie kann man Corona-Hilfsgelder sinnvoll für bessere Mobilität einsetzen? Nachgedacht wird u. a. über Pop-up-Radwege oder auch über einen Rad-Schnellweg von St. Ingbert in die Landeshauptstadt.

Nicht nur an Individualverkehr denken

"Dass man alles wieder auf den Einzelverkehr abdrängt, ist für mich natürlich keine gute Idee", sagte Erhard Pitzius, der Vorsitzende der "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux", im Gespräch mit SR-Moderator Holger Büchner. "Wir sollten nicht allein auf den Individualverkehr setzen." Generell müsse dem Autoverkehr Platz weggenommen werden, und auch die Saarbahn bedürfe dringend einer "Erweiterung des Schienennetzes".

Deutsche Bahn hat den Haltepunkt Besch an der Obermoselstrecke saniert

Über Jahre hinweg versuchte der Ortsrat von Perl-Besch die Gemeinde und DB Station & Service für die Mängel am HP Besch zu sensibilisieren.

Im Frühjahr 2020 wandte sich Günter Munhofen aus Besch an die Plattform Mobilität und bat um Unterstützung.

Schnell wurde ein Ortstermin vereinbart und die Mängel wurden am 05.06.2020 fotografisch dokumentiert und danach an DB Station & Service und das Ministerium für Verkehr übersendet.

Nach nur 3 Monaten zeigte sich schon ein Erfolg, DB Station & Service / DB Netze sanierte den HP Besch und ein Großteil der angesprochenen Mängel wurden beseitigt.

Die Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux bedankt sich bei Martin Landegl, verantwortlicher Bahnhofsmanager DB Station & Service für das Saarland und bei Dr. Roland Priester vom MWAEV (Referatsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr) recht herzlich für die Unterstützung und die schnelle Umsetzung der Maßnahmen.

Auch ein Dank an Günter Munhofen nach Perl-Besch, der sich für die Verbesserung der Situation schon über Jahre einsetzt.

Wir werden uns auch weiterhin noch für einen barrierefreien Ausbau und das Erscheinungsbild aller Bahnhaltepunkte im Saarland bemühen, auch der HP Besch ist leider noch nicht barrierefrei.

Bahnhöfe und Bahnhaltepunkte sind Tore in die Gemeinden und Städte und dürfen nicht abschreckend wirken, sondern einladend.

Hier sind aber auch die Kommunen und Landkreise gefragt, die mehr Wert auf das Erscheinungsbild der Bahnhaltepunkte in ihrem Wirkungsbereich achten müssen.

Reaktivierung von Bahnstrecken im Saarland:

Heute ► Rosseltalbahn und Bisttalbahn ◄ SR Aktueller Bericht vom 03.08.2020
Die Bahnstrecken gehören eigentlich als Einheit gewertet, weil sie zusammen die A620 wesentlich entlasten können.
Zwischen 4.000 und 4.500 Fahrgäste könnten beide Strecken täglich nach ersten Untersuchungen befördern.

Güterverkehr auf der Illtalbahn (Primstalbahn Strecke 3274 Wemmetsweiler - Lebach - Nonnweiler) ist gaaanz selten.
Drei Trafotransporte der Firma Amprion sind angesetzt, am 27.07.2020 kam der zweite Transport nach Eppelborn.
Von dort geht es per Tieflader bis zum Umspannwerk bei Uchtelfangen.
V 100 2091 der Vulkaneifelbahn (212 091) hatte die Aufgabe den Trafo ins Saarland zu befördern.
Foto von Ivie Pitzius , Schriftführerin der Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux

Viele Grüße an das nette Zug- und Begleitpersonal


Die "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux" sieht gute Chancen für die Reaktivierung von Bahnstrecken im Saarland.

Ihr Sprecher Pitzius erklärte am Abend im SR, dies gelte für die Prims- und Rosseltalbahn, aber auch für die Bisttalbahn und die Strecke Merzig-Losheim.

Wie schnell dies ginge, hänge an der Landesregierung.

Anlass der Äußerungen war ein Vorstoß des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen und der Allianz pro Schiene, mehr als 230 stillgelegte Bahn-Strecken in Deutschland wieder zu reaktivieren.

Dadurch könnten mehr als drei Millionen Menschen wieder ans Schienennetz angebunden werden. Im Saarland hält die "Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux" es für realistisch, den Anteil der ÖPNV-Nutzer von derzeit rund 10 auf 20 Prozent zu verdoppeln.









Plattform Mobilität vor Ort ► Perl-Besch am 05.06.2020

Am 05.06.2020 hatte die Plattform Mobilität einen Ortstermin in Perl-Besch.
Auf der Agenda stand die Barrierefreiheit und die Sicherheit des Bahnhaltepunktes Besch und die Verknüpfung zur Bushaltestelle Ortsmitte / B419.
Auf die Problematik des Bahnhaltes in Besch gehen wir separat ein.

Dis Bushaltestelle(n) Besch Ortsmitte /B419 bot einige negative Überraschungen.

1. Bushaltestelle als solche gekennzeichnet aber angezeigtes Verkehrsunternehmen (DB Bahn - Saarpfalzbus) bedient keine Verkehre mehr in der Region

2. Der ausgehänge Fahrplan stammt vom 09.12.2018 und vom einem Verkehrsunternehmen (ORN / DB) welches in der Region keine Strecken mehr bedient.

3. Es fehlen Hinweise welche Linie(n) die Haltestelle überhaupt noch bedient.

Daher die Frage; " Wird die Haltestelle noch von Regel-Buslinien und im Schülerverkehr bedient und wenn ja, welche Linien fahren die Haltestelle an"?

Eine weitere Frage stellt sich:" Wird die Haltestelle auch im Verkehr von und nach Luxemburg bedient"?

Bis zum Fahrplanwechsel wurde die Line 155 dort ausgewiesen.

Warum werden Haltestellen nicht auf dem neusten Stand gehalten ► Verkehrsunternehmen - Fahrpläne - Liniennummern?

Die Haltestelle Besch B419 ist selbst barrierfrei ausgebaut, die Anbindung und der Zugang ist entweder nicht barrierefrei oder nur bedingt barrierefrei.

Die Bucht in Richtung Perl ist aus Alt-Besch und dem Neubaugebiet nur über hohe Treppen erreichbar.

Einzig der Zugang zum Bahnsteig ist bedingt barrierefrei.

Die Bucht in Richtung Nennig ist primär auch nur über hohe Treppen zu erreichen, es gbt eine barrierefreie Möglichkeit entlang der viel befahrenen B419 mit teilweise Umwegen von 800m (Neubaugebiet) bis 1.000 Metern (Alt-Besch).

Die Bushaltestellen selbst und die Treppen sind beleuchtet, es fehlt aber die Beleuchtung am Verbindungsweg zum Bahnsteig und eine Beleuchtung des Umweges entlang der B419.

Die Gesamtsituation der Bushaltestelle ist mangelhaft, auch die Verknüpfung zum Bahnhaltepunkt ist unbefriedigend, besonders der Bahnsteig in Richtung Perl ist nur über Umwege erreichbar (Nicht ausgeschildert).

Hier sollte über eine Verlegung der Haltestellen in Verbindung mit einer Aufwertung des Bahnhaltepunktes Besch nachgedacht werden.

Vorrangig wäre es aber schön zu wissen, welche Linien dort verkehren und zu sehen, dass aktuelle Fahrpläne ausgehängt werden.

Wie sollen Bürger oder sogar Ortsfremde (Touristen) den saarländischen ÖPNV Nutzen, wenn es an Haltestellen keine aktuellen Informationen gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )



https://www.bund-rlp.de/service/presse/detail/news/neue-zuege-braucht-das-land/

Eine Lebensader für das Saarland, auch Heute noch // 160 Jahre Saarstrecke

Ab dem 26. Mai 1860 war die Saarstrecke Saarbrücken - Karthaus (Trier-West) durchgängig befahrbar.

Keramik, Kohle und Stahl konnten nun besser exportiert werden, Erze und Rohstoffe konnten nun per Bahn zu den Hütten befördert werden, denn die Saar als Verkehrsweg führte ja nach Lothringen, Straßen waren noch wenig ausgebaut.
Der Personenverkehr entwickelte sich erst etwas später, auch durch die Vergrößerung alter und die Abteufung neuer Bergwerke, sowie durch den Boom in der Eisenverhüttung kamen auch immer mehr Pendler ins Saartal.
Da die Saarstrecke auch in Richtung Ludwigshafen (Rheinschanze) per Bahn angebunden war, wurde eine Magistrale vom Rhein durch die (bayerische) Pfalz bis zur Mosel geschaffen.
Einige Bahnhöfe an der Saarstrecke waren schon bald zu klein (Völklingen / Fraulautern) ausgelegt, es folgten schon nach wenigen Jahrzehnten Neubauten, oft auch mit Verlagerung des Standortes entlang der Strecke.
Viele Industriebetriebe liegen auch heute noch an der Saarstrecke, besonders zwischen Mettlach und Saarbrücken und im Laufe der Jahrzehnte wurden viele Stichbahnen ausgehend von der Saarstrecke gebaut, ebenso auch Grubenanschlussbahnen.
Im Jahr 2020 wird darüber diskutiert einige Stichbahnen und Bahnstrecken wieder für den Personverkehr zu Reaktivieren (Primstalbahn / Bisttalbahn / Strecke Merzig - Losheim).
Denn nicht nur in der Natur gilt, ein starker Stamm braucht auch Äste und Zweige damit er überleben kann.
Eine Magistrale braucht Zulaufstrecken um auf Dauer eine Mobilitätswende einleuten zu können.
Zur Zeit werden Teile der Saarstrecke an ein Elektronisches Stellwerk angeschlossen, durch die Einführung eines Gleiswechselbetriebes wird die Kapazität der Strecke erhöht.
Die Plattform Mobilität wünscht der Saarstrecke (Bahnstrecke 3230) Saarbrücken - Karthaus viele weitere Jahre im Dienst als Verkehrsmagistrale, mit der Hoffnung verbunden, dass auch die Äste und Zweige wieder grün werden, damit das Gesamtwerk überleben kann.
Erhard Pitzius ( Vorsitzender & Pressesprecher )
Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.

 


Der endgültige Rückbau der Hochwaldbahn hat begonnen. (Fotos: Christoph Bier)

Die Bahnstrecke 3231 wird nun Geschichte.

Das Teilstück Türkismühle - Landesgrenze RLP (Hermeskeil) wird zwischen Türkismühle und Nonnweiler-Bierfeld abgebaut und mit einem Radweg überbaut.

Obwohl die Strecke von Türkismühle bis Nonnweiler-Bahnhof mal zweigleisig war verweigerte sich die Kommunal- und Landespolitik der Möglichkeit, Radweg und Tourismusbahn (Nationalpark Hunsrück-Hochwald) parallel zu führen.

In Berlin wurden beim Umweltministerium Gelder aus dem Förderprogramm Umweltschutz durch Radverkehr beantragt.

Wenn diese 5 Millionen Euro fließen hat auch der Bund einen Anteil daran, mit Födergeldern für einen Radweg die Bahnstrecke vernichtet zu haben.

Eine Mobilitätswende hin zu ökologischen Verkehren sind anders aus.

Worte und Taten der Bundes- und Landespolitik liegen weit auseinander.


Plattform Mobilität vor Ort:

Am Samstag 14.03.2020 säuberte ein Team von T2SB und Plattform Mobilität die Strecke zwischen dem Bahnhof Woelfling in Richtung Sarreguemines. Mit dabei Nico Baumann, Ivie Pitzius und Erhard Pitzius


Ein Team des französischen Fernsehens TF1 kam am 09.02.2020 nach Bitche, um die Aktivitäten des Vereins T2SB zu dokumentieren und den Präsidenten des Vereins T2SB (Train Touristique Sarreguemines Bitche) Sonny Sadler zu interviewen.
Die gesamte Vereinsführung dankt den anwesenden Mitgliedern, die so freundlich waren, die Aktivitäten für den Bericht in Szene zu setzen.

  

Für die Plattform Mobilität mit dabei: Ivie und Erhard Pitzius

Kostenloser Nahverkehr in Luxemburg

Für Bahnfahrer ermäßigt sich das RLP/Saarland-Lux  Ticket auf den normalen Preis des RLP Tickets.

Das RLP-Ticket+Lux

Dieses  Ticketangebot ist optimal für Ausflüge nach Luxemburg und wird  ebenfalls weitergeführt.

Mit dem Unterschied, dass ab dem 1. März 2020  der Luxemburger Anteil des RLP-Tickets+Lux entfällt.
Kunden bezahlen  künftig im grenzüberschreitenden Bahnverkehr demnach den gleichen Preis  wie beim Rheinland-Pfalz-Ticket: 25,00 € für eine Person und 6,00 € für  jede weitere Person, die mitfährt.