Die Ostertalbahn, Perspektive im SPNV und Güterverkehr

Der Verkehrsentwicklungplan des Saarlandes und seine "Stilblüten".
  18 Brücken und 5 Tunnel werden der Ostertalbahn zwischen Schwarzerden und Ottweiler zugesprochen, für die Planungbüros und das Ministerium für Verkehr liegt das Ostertal wohl im alpinen Bereich, ähnlich der Karwendelbahn.
Real gibt es keine Tunnel und ca. 8 größere Brückenbauwerke.

Auch werden die meisten Verkehre nach und aus dem Ostertal in/aus Richtung St. Wendel verortet.
Dass dem nicht so ist beweist der PKW Verkehr auf der B420 und den Straßen in Richtung Ottweiler und Neunkirchen, dort sind täglich 7.600 PKW unterwegs, das entspricht ca. 9.120 Personen. (Verkehrsmengenkarte Saarland)
Bei einer direkten Anbindung der Ostertalbahn zum Bahnknoten Neunkirchen Saar können ca. 900 Fahrgäste bei einem Model Split von 10% erreicht werden.(Ohne Ottweiler und Wiebelskirchen). Dies entspricht ungefähr den Fahrgastzahlen der Niedtalbahn.
Die Plattform Mobilität wird sich weiter im VEP für die Reaktivierung im SPNV einsetzen, ebenso auf die Ausweitung des Güterverkehrs zu Kraus-Maffei-Wegmann in Schwarzerden.

Resolution zur Reaktivierung der Ostertalbahn - SR                           10.03.2020                                        

Zehn Ortsvorsteher im Ostertal fordern in einer gemeinsamen Resolution die Reaktivierung der Eisenbahnstrecke für Pendler aus dem Ostertal nach Neunkirchen und Saarbrücken. Außerdem wollen sie, dass die Nutzung für den Güterverkehr geprüft wird.                                      

Die Ortsvorsteher von Schwarzerden, Oberkirchen, Haupersweiler, Osterbrücken, Hoof, Niederkirchen, Werschweiler, Dörrenbach, Fürth und Ottweiler - die meisten von der SPD, einer von der CDU - haben eine gemeinsame Resolution unterschrieben, um ihre Ostertalbahn zu reaktivieren. Im Moment fährt sie nur zu touristischen Zwecken an manchen Wochenenden im Jahr, betrieben vom Landkreis St. Wendel.